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Wie man wäscht
Von Laveries Speed Queen
10 Min. Lesezeit

Arbeitskleidung und Blaumann richtig waschen

Ölflecken aus dem Blaumann entfernen? Sommer-Erde, Einweichen, 60 °C. Protokoll für Farbe, Zement, Gerüche + Waschsalon mit 18 kg.

Fleckenentfernung bei Arbeitskleidung

Ein Blaumann ist ein technisches Kleidungsstück, das extremen Verschmutzungen ausgesetzt ist: Schmierfett, Farbe, Zement, starkem Schweiß. Das Waschen erfordert eine systematische Vorbehandlung (Sommer-Erde + Spülmittel für Fett, Lösungsmittel für Farbe, Essig für Zement), gefolgt von einem Baumwollprogramm bei 60 °C, immer getrennt von der übrigen Wäsche. Die 18-kg-Maschinen im Waschsalon sind ideal für diese schweren und voluminösen Kleidungsstücke.

Kurz gesagt

Immer vorbehandeln — Fett, Farbe, Zement: jeder Fleck hat sein Protokoll. Die Maschine allein reicht nicht.

Getrennte Wäsche ist Pflicht — Schmierfett wandert und färbt die übrige Wäsche irreversibel ab.

60 °C, langes Baumwollprogramm — die dicke Baumwolle der Blaumänner verträgt die Hitze. 60 °C entfettet und desinfiziert.

Natron gegen Gerüche — 2-4 Std. vor dem Waschen einweichen, um Schweiß- und Chemikaliengerüche zu neutralisieren.

18-kg-Maschine im Waschsalon — Blaumänner sind schwer (1,5-2 kg pro Stück) und überlasten Haushaltsmaschinen.

Blaumänner: ein Textil für sich

Der Blaumann — Latzhose, Overall, Jacke und passende Hose — ist darauf ausgelegt, dem beruflichen Verschleiß standzuhalten. Sein Stoff ist eine dicke Baumwoll-Köper (240-350 g/m²) oder ein Baumwoll-Polyester-Gemisch (65/35 oder 80/20), das mechanische Festigkeit, thermischen Komfort und Atmungsaktivität bietet.

Diese Robustheit ist ein Vorteil für die Pflege: Dicke Baumwolle verträgt hohe Temperaturen, aggressive Fleckenentferner und mechanisches Bürsten, die ein empfindliches Gewebe zerstören würden. Andererseits stellen Gewicht und Volumen der Blaumänner ein Kapazitätsproblem in der Haushaltsmaschine dar.

Die Arten beruflicher Verschmutzung

Blaumänner sind Verschmutzungen ausgesetzt, die sich deutlich von Haushaltswäsche unterscheiden:

  • Schmierfett und Motoröl: die häufigsten Verschmutzungen in Kfz-Mechanik, Industrie und Wartung. Es handelt sich um Kohlenwasserstoffe — erdölbasierte Fette, die tief in die Fasern eindringen.
  • Farbe: Acryl (auf Wasserbasis) oder Alkyd (auf Ölbasis). Jede erfordert ein anderes Lösungsmittel.
  • Zement, Gips, Putz: mineralische Materialien, die in den Fasern aushärten.
  • Chemikalien: Lösungsmittel, Säuren, Laugen, Schneidöle — je nach Branche.
  • Starker Schweiß: körperliche Arbeit erzeugt reichlich Schweiß, der den Stoff tief durchdringt.
  • Staub: Holz, Metall, Beton, Erde — feine Partikel, die sich im Gewebe festsetzen.

Fleckenentfernung nach Verschmutzungsart

Die Vorbehandlung ist der entscheidende Schritt. Ein Blaumann, der ohne Fleckenbehandlung direkt in die Maschine kommt, kommt fast genauso schmutzig wieder heraus, wie er hineinging — die Hitze fixiert Fett und Farbe, statt sie zu entfernen.

Schmierfett und Motoröl

Schmierfett ist ein schwerer, zähflüssiger Kohlenwasserstoff, der in die Fasern eindringt und Wasser sowie Standard-Waschmitteln widersteht. Es ist der am schwierigsten zu behandelnde Fleck auf einem Blaumann. Konsultieren Sie unseren vollständigen Leitfaden zu Fettflecken für komplexe Fälle.

Frischer Fleck:

  1. Sommer-Erde: Streuen Sie großzügig diese saugfähige Tonerde auf den Fleck. Die Sommer-Erde nimmt die Kohlenwasserstoffe durch Kapillarwirkung auf — dasselbe Prinzip wie bei Ölspritzern auf einem Garagenboden.
  2. Lassen Sie sie 2 bis 4 Stunden einwirken (über Nacht bei dicken Flecken).
  3. Bürsten Sie das Pulver ab.
  4. Tragen Sie konzentriertes Spülmittel (Supermarktmarken entfetten besser als „ökologische” Varianten) direkt auf die Stelle auf. Massieren Sie es ein, damit es eindringt.
  5. Lassen Sie es 15 Minuten einwirken und reiben Sie dann mit einer Bürste mit harten Borsten.

Alter Fleck:

Für eingetrocknetes Schmierfett gibt es eine widersprüchliche, aber wirksame Technik: Tragen Sie Butter (oder Margarine) auf den Fleck auf. Das chemische Prinzip ist einfach — ein Fett löst ein Fett („similia similibus solvuntur”). Die Butter verflüssigt das verhärtete Schmierfett, das anschließend leichter mit Spülmittel zu behandeln ist.

  1. Tragen Sie weiche Butter auf den Fleck auf.
  2. Lassen Sie sie 30 Minuten einwirken.
  3. Behandeln Sie mit konzentriertem Spülmittel.
  4. Reiben, spülen und bei Bedarf wiederholen.
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Altöl und Schmierschmutz

Schmierschmutz (schwarzes Schmierfett) ist ein Gemisch aus Fett, Metallpartikeln und Ruß. Die Metallpartikel scheuern die Fasern beim Reiben an. Verwenden Sie ein Messer, um möglichst viel Schmierschmutz an der Oberfläche abzukratzen, bevor Sie die Sommer-Erde auftragen. Ziel ist es, das feste Material zu entfernen, bevor Sie den fettigen Anteil behandeln.

Farbe

Die Behandlung hängt vollständig von der Farbart ab. Der häufigste Fehler ist, eine Alkydfarbe mit Wasser zu behandeln — was keine Wirkung hat — oder eine Acrylfarbe mit Terpentinersatz — was nutzlos und giftig ist.

Acrylfarbe (auf Wasserbasis)

Frisch: reichlich mit lauwarmem Wasser + Seife abspülen. Trocken: Haushaltsalkohol 70° oder Aceton auf ein Tuch, abtupfen und dann abspülen.

Alkydfarbe (auf Ölbasis)

Frisch: mit Terpentinersatz abtupfen, mit Marseille-Seife abspülen. Trocken: Terpentinersatz + Abkratzen. Nicht reiben — der Fleck verteilt sich sonst.

Sprühfarbe (Aerosol)

Oft auf Lösungsmittelbasis. Mit Aceton abtupfen (Vorsicht bei Synthetikfasern — Aceton löst sie auf). Sofort abspülen.

Lasur und Lack

Wasserbasis: lauwarmes Wasser + Seife. Lösungsmittelbasis: Terpentinersatz. Prüfen Sie das Etikett der Dose, um die Basis zu bestimmen.

Für die Einzelheiten lesen Sie unseren vollständigen Leitfaden zu Farbflecken.

Zement, Gips und Putz

Baumaterialien sind mineralisch — ihre Behandlung ist mechanisch, bevor sie chemisch wird.

Grundregel: Lassen Sie das Material vollständig trocknen, bevor Sie es behandeln. Frischer (feuchter) Zement klebt an den Fasern und verteilt sich beim Reiben. Trockener Zement löst sich durch mechanisches Abkratzen leichter.

  1. Kratzen Sie den trockenen Zement/Gips mit dem Rücken eines Messers oder einem Spachtel ab.
  2. Bürsten Sie die Rückstände mit einer Bürste mit harten Borsten ab.
  3. Bei eingewachsenen Spuren weichen Sie die Stelle 30 Minuten in purem weißem Essig ein. Die Essigsäure löst den Kalk (Hauptbestandteil von Zement und Gips).
  4. Erneut bürsten, abspülen.
  5. In der Maschine bei 60 °C waschen.

Harz, Teer und Bitumen

Abdichtungs- und Straßenbaumaterialien sind schwere Kohlenwasserstoffe, ähnlich dem Schmierfett, aber noch zähflüssiger.

  • Kühlen Sie sie mit Eiswürfeln, um das Material zu härten, und kratzen Sie dann möglichst viel ab.
  • Tupfen Sie mit Terpentinöl ab (sanfter für die Fasern als Terpentinersatz).
  • Behandeln Sie mit Spülmittel und waschen Sie bei 60 °C.

Hartnäckige Gerüche: Schweiß und Chemikalien

Täglich getragene Blaumänner entwickeln hartnäckige Gerüche, die eine Standardwäsche nicht immer beseitigen kann. Starker Schweiß bei körperlicher Arbeit erzeugt Fettsäuren und Schwefelverbindungen, die sich in der Baumwolle festsetzen.

Das Anti-Geruchs-Protokoll

Natron ist das wirksamste Mittel, um organische Gerüche zu neutralisieren. Sein alkalischer pH-Wert (8,3) neutralisiert die für den Schweißgeruch verantwortlichen Fettsäuren.

  1. Füllen Sie eine Schüssel oder einen Eimer mit lauwarmem Wasser (40 °C).
  2. Geben Sie 3 Esslöffel Natron pro Liter Wasser hinzu.
  3. Tauchen Sie den Blaumann ein und lassen Sie ihn 2 bis 4 Stunden einweichen.
  4. Leicht auswringen und für den normalen Waschgang bei 60 °C in die Maschine geben.

Der weiße Essig als Ergänzung: Geben Sie 100 ml weißen Essig in das Weichspülerfach der Maschine. Er wirkt beim letzten Spülgang und beseitigt geruchsbildende Rückstände, die das Waschen nicht gelöst hat. Der weiße Essig neutralisiert auch Chemikaliengerüche (Lösungsmittel, Schneidöle).

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Gerüche von Lösungsmitteln oder Schneidölen

Gerüche von Industrielösungsmitteln (Trichlorethylen, Aceton, Terpentinersatz) verflüchtigen sich besser an der frischen Luft als in der Maschine. Hängen Sie den Blaumann vor dem Waschen 24 Stunden ins Freie — die natürliche Belüftung beseitigt die flüchtigen organischen Verbindungen (VOC). Das Waschen entfernt anschließend die nichtflüchtigen Rückstände.

Das Waschen in der Maschine: Einstellungen und Vorsichtsmaßnahmen

Warum immer getrennt waschen

Das ist eine absolute Regel für Blaumänner: Mischen Sie sie niemals mit der übrigen Wäsche. Die Gründe sind vielfältig:

  • Schmierfett wandert im Waschwasser leicht von einem Textil zum anderen. Eine Schmierschmutzspur auf einem weißen T-Shirt ist nahezu unmöglich zu entfernen.
  • Chemikalienrückstände (Lösungsmittel, Säuren, Laugen) können empfindliche Fasern beschädigen.
  • Metallspäne und anderer in den Taschen eingeschlossener Schutt zerkratzen die anderen Textilien und die Trommel.
  • Das Indigo des klassischen Blaumanns kann ausbluten, besonders bei den ersten Wäschen. Selbst ein „alter” Blaumann kann in Gegenwart von Lösungsmittelrückständen Pigment freisetzen.

Das optimale Programm

Wascheinstellungen für Arbeitskleidung nach Art

KleidungsartTemperaturProgrammAnmerkungen
Blaumann aus Baumwolle60 °CBaumwolle lang, normales Schleudern

Am widerstandsfähigsten. Verträgt Perkarbonat und Bürsten.

Blaumann Baumwolle/Polyester60 °CBaumwolle oder Synthetik, normales SchleudernPolyester trocknet schneller, hält aber Gerüche stärker fest.
Warnschutzjacke40 °CSynthetik, reduziertes SchleudernDie Reflexstreifen werden bei hoher Temperatur beschädigt.
Einweg-Overall (Tyvek)Nicht waschbarEinmalgebrauch. Nicht in die Maschine geben.
Schweißerschürze (Leder)Nicht waschbarNur feuchtes Abwischen. Leder gehört nicht in die Maschine.

Vor dem Maschinengang

  1. Leeren Sie alle Taschen: Schrauben, Nägel, Metallspäne, Bolzen — diese Gegenstände beschädigen die Trommel und die anderen Textilien.
  2. Drehen Sie die Kleidung auf links: Fett- und Staubrückstände an der Oberfläche sind so der mechanischen Wirkung der Trommel besser ausgesetzt.
  3. Schließen Sie die Reißverschlüsse und Klettverschlüsse: Die Zähne des Reißverschlusses und der Klett scheuern die anderen Textilien an.

Der Waschsalon: die Lösung für große Mengen

Ein Blaumann wiegt je nach Modell zwischen 1,5 und 2,5 kg (Latzhose vs. Hose allein). In einer Haushaltsmaschine mit 7-8 kg können Sie nur 2-3 Blaumänner pro Waschgang waschen — zu wenig, wenn Sie eine ganze Woche Arbeitskleidung zu bewältigen haben.

Warum die 18-kg-Maschine

Die 18-kg-Maschinen im professionellen Waschsalon bieten drei entscheidende Vorteile für Blaumänner:

  1. Kapazität: 4-5 Blaumänner in einem einzigen Waschgang, mit dem nötigen Platz, damit die Kleidung frei in der Trommel rotieren kann.
  2. Wasservolumen: 50-60 Liter pro Waschgang, gegenüber 15-20 Litern bei einer Haushaltsmaschine. Dieses Volumen ist entscheidend, um Rückstände von Schmierfett, Zement und Chemikalien zu verdünnen und auszuspülen.
  3. Mechanische Kraft: Die große Trommel erzeugt eine wirksamere Schlagwirkung auf schwere Stoffe als eine kleine Haushaltstrommel.

Der professionelle Trockner ergänzt den Vorteil: Blaumänner aus dicker Baumwolle brauchen Stunden zum Trocknen auf der Leine, aber 45-60 Minuten im professionellen Trockner mit hoher Kapazität.

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Tipp: das Waschen zusammenlegen

Wenn Sie im Team arbeiten (Baustelle, Werkstatt, Garage), legen Sie die Blaumänner mehrerer Kollegen für eine gemeinsame Wäsche im Waschsalon zusammen. Eine 18-kg-Maschine bewältigt mühelos 6-8 Blaumänner in einem einzigen Waschgang — wirtschaftlicher und wirksamer als eine einzelne Wäsche in der Haushaltsmaschine.

PSA und Vorschriften: wer muss das Waschen bezahlen?

Der rechtliche Rahmen

Gemäß dem französischen Arbeitsgesetzbuch (Code du travail) (Artikel R4323-95 bis R4323-100) muss der Arbeitgeber, der persönliche Schutzausrüstung (PSA) bereitstellt — einschließlich vorgeschriebener Arbeitskleidung — deren Pflege auf eigene Kosten sicherstellen. Diese Pflicht umfasst das Waschen, die Reparatur und den Ersatz abgenutzter Kleidung.

Der französische Kassationsgerichtshof (Cour de cassation) (Sozialkammer, Urteile vom 21. Mai 2008 und vom 12. Dezember 2012) hat bestätigt, dass diese Pflicht nicht ohne Gegenleistung auf den Arbeitnehmer übertragen werden kann. Verlangt der Arbeitgeber vom Arbeitnehmer, seine Arbeitskleidung selbst zu waschen, muss er eine Pflegepauschale zahlen, die die tatsächlichen Kosten deckt (Waschmittel, Wasser, Strom, Verschleiß der Maschine).

In der Praxis

Drei Organisationsformen bestehen nebeneinander:

  1. Industriewäscherei: Der Arbeitgeber übergibt die Kleidung einem Dienstleister. Die häufigste Lösung in Industrie und Baugewerbe.
  2. Pflegepauschale: Der Arbeitnehmer wäscht seine Kleidung und erhält eine pauschale Entschädigung (in der Regel 5 bis 15 € pro Monat je nach Tarifvertrag).
  3. Maschine vor Ort: Manche Unternehmen installieren eine Waschmaschine in den Umkleideräumen. Die Beschäftigten waschen ihre Blaumänner während der Arbeitszeit.

Was der Arbeitgeber nicht darf

  • Die Pflege ohne Ausgleich verweigern — stellt der Arbeitgeber die PSA, muss er deren Pflege sicherstellen. Der Arbeitnehmer kann nicht ohne Pauschale dazu gezwungen werden.
  • Das Waschen kontaminierter Kleidung zu Hause auferlegen — Kleidung, die gefährlichen Stoffen ausgesetzt war (Asbest, Blei, CMR-Chemikalien), darf NIEMALS zu Hause gewaschen werden. Das Risiko einer Kontamination der Wohnung ist real.
  • Verlust oder normalen Verschleiß in Rechnung stellen — der Arbeitgeber darf die Kosten eines abgenutzten Blaumanns nicht vom Lohn einbehalten. Verschleiß ist der beruflichen Nutzung inhärent.

Waschhäufigkeit nach Beruf

Die Waschhäufigkeit hängt von der Intensität der Verschmutzung und der körperlichen Anstrengung ab:

Empfohlene Waschhäufigkeit nach Berufsart
Beruf / BrancheEmpfohlene HäufigkeitHauptgrund
Kfz-/IndustriemechanikNach jedem ArbeitstagSchmierfett, Öl, Ruß
Baugewerbe / MaurerarbeitenNach jedem ArbeitstagZement, Gips, Staub
Malerei / DekorationNach jedem ArbeitstagFarbe, Lösungsmittel, Putze
Logistik / LagerarbeitAlle 2-3 TageSchweiß, Staub
Grünanlagen / GartenbauAlle 2-3 TageGras, Erde, Harz
Büro / leichtes Handwerk1-mal pro WocheLeichte Verschmutzung, mäßiger Schweiß

Um eine reibungslose Rotation zu gewährleisten, planen Sie mindestens 3 Blaumänner pro Person ein. So können Sie jeden Tag einen sauberen Blaumann tragen und haben gleichzeitig Zeit, die vorherigen zu waschen und zu trocknen.

Die Fehler, die einen Blaumann ruinieren

  • Ohne Fleckenbehandlung waschen — die Maschine allein entfettet keinen mit Schmierschmutz bedeckten Blaumann. Die Vorbehandlung ist Pflicht.
  • Mit der übrigen Wäsche mischen — Schmierfett wandert im Waschwasser und färbt die anderen Textilien irreversibel ab.
  • Vergessen, die Taschen zu leeren — Schrauben, Nägel und Metallspäne beschädigen die Trommel und durchlöchern die Kleidung.
  • Systematisch Chlorbleiche verwenden — Chlorbleiche schwächt die Baumwolle und entfärbt das Indigo. Setzen Sie sie nur für punktuelle Desinfektionen auf weißer Baumwolle ein.
  • Warnschutzkleidung ignorieren — die Reflexstreifen werden bei mehr als 40 °C und im Trockner bei hoher Temperatur beschädigt. Waschen Sie sie separat bei 40 °C.

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Methodik

Häufig gestellte Fragen

Bei welcher Temperatur wäscht man einen Blaumann?

Bei 60 °C im langen Baumwollprogramm. Blaumänner bestehen aus dicker Baumwolle oder einem widerstandsfähigen Baumwoll-Polyester-Gemisch, das für hohe Temperaturen ausgelegt ist. Das Waschen bei 60 °C beseitigt Bakterien, Schweißgerüche und entfettet wirksam. Bei stark verschmutzten Blaumännern (Schmierfett, Motoröl) ist eine Vorbehandlung vor dem Maschinengang unverzichtbar.

Wie entfernt man Schmierfett aus einem Blaumann?

Streuen Sie Sommer-Erde auf den frischen Fleck und lassen Sie sie 2 bis 4 Stunden einwirken. Bürsten Sie sie ab und tragen Sie dann konzentriertes Spülmittel direkt auf die Stelle auf. 15 Minuten einwirken lassen und reiben. Bei alten Flecken ist Butter (ein Fett löst ein Fett) gefolgt von Spülmittel sehr wirksam. Anschließend bei 60 °C waschen.

Muss man Blaumänner getrennt waschen?

Ja, immer. Blaumänner tragen Rückstände von Fett, Öl, Chemikalien und Staub, die die übrige Wäsche verunreinigen. Vor allem Schmierfett wandert beim Waschen leicht von einem Textil zum anderen und hinterlässt nahezu unauslöschliche Spuren auf Haushaltswäsche oder Alltagskleidung.

Wie entfernt man einen Farbfleck aus einem Blaumann?

Acrylfarbe (auf Wasserbasis): überschüssige getrocknete Farbe abkratzen, dann mit Marseille-Seife und lauwarmem Wasser einreiben. Ist die Farbe trocken, weicht Haushaltsalkohol das verhärtete Acryl auf. Alkydfarbe (auf Ölbasis): braucht ein Lösungsmittel — Terpentinersatz auf ein Tuch geben und auf den Fleck tupfen. Mit Marseille-Seife abspülen, bevor Sie in der Maschine waschen.

Wie entfernt man den Schweißgeruch aus einem Blaumann?

Weichen Sie den Blaumann vor dem Waschen 2 bis 4 Stunden in einer Natronlösung ein (3 Esslöffel pro Liter lauwarmes Wasser). Natron neutralisiert die für den Geruch verantwortlichen Fettsäuren. Bei sehr hartnäckigen Gerüchen geben Sie 100 ml weißen Essig in das Weichspülerfach — er wirkt beim letzten Spülgang und beseitigt geruchsbildende Rückstände.

Kann man einen Blaumann im Waschsalon waschen?

Ja, und das ist oft die beste Lösung. Blaumänner sind schwere und voluminöse Kleidungsstücke (1,5 bis 2 kg pro Stück), die eine Haushaltsmaschine mit 7-8 kg schnell überlasten. Mit den 18-kg-Maschinen im Waschsalon lassen sich 4-5 Blaumänner in einem einzigen Waschgang waschen, mit 50-60 Litern Wasser, die ein gründliches Ausspülen der Fett- und Chemikalienrückstände sicherstellen.

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