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Wäschetipps
Aktualisiert am
Von Laveries Speed Queen
10 Min. Lesezeit

Ekzem und Waschmittel: richtig waschen bei empfindlicher Haut

Welches Waschmittel bei atopischer Haut? Ohne Duft, ohne Konservierer, mit Extra-Spülgang. Warum Tenside reizen und welche Siegel verlässlich sind.

Waschmittel und Ekzem: die 5 Regeln

Das Ekzem (atopische Dermatitis) betrifft 15-20 % der Kinder und 2-10 % der Erwachsenen in Frankreich. Das Waschmittel ist einer der häufigsten Auslöser, aber auch einer der am leichtesten zu korrigierenden. Die Hauptreizstoffe sind synthetische Duftstoffe, Konservierer (MIT/MCIT) und die Überdosierung des Waschmittels, die Rückstände in den Fasern hinterlässt. Die Lösung beruht auf drei Säulen: ein Waschmittel ohne Duft und ohne Farbstoff, ein systematischer zusätzlicher Spülgang und der Verzicht auf herkömmlichen Weichspüler. Im professionellen Waschsalon verringert das Spülwasservolumen (50-60 Liter) die Rückstände von Natur aus auf ein Minimum.

Kurz gesagt

Waschmittel ohne Duft, ohne Farbstoff — prüfen Sie die INCI-Liste, nicht das Marketing. Kein MIT/MCIT, keine ätherischen Öle.

Systematischer zusätzlicher Spülgang — verringert die Waschmittelrückstände in den Fasern um 30-50 %.

Kein herkömmlicher Weichspüler — der auf den Fasern abgelagerte Film ist ein starker Reizstoff. Alternative: weißer Essig.

30-40 °C für den Alltag — die 60 °C nur für Laken und Handtücher (Hausstaubmilben).

Neue Kleidung waschen — die Ausrüstungsstoffe aus der Herstellung (Formaldehyd, Farbstoffe) reizen atopische Haut.

Wie man die Wäsche bei Ekzem oder empfindlicher Haut wäscht

Waschmittel ohne Duft

— um das Waschen an atopische Haut anzupassen, wählen Sie ein **

Waschmittel ohne Duft

, ohne Farbstoff und ohne Konservierer MIT/MCIT**, lassen Sie den herkömmlichen Weichspüler weg (ersetzen Sie ihn durch 50 ml weißen Essig), waschen Sie bei 30-40 °C und aktivieren Sie systematisch den zusätzlichen Spülgang. Diese 4 Maßnahmen verringern die Rückstände in den Fasern um 30 bis 50 % — der Hauptauslöser von Ekzemschüben.

  1. Prüfen Sie die INCI-Liste Ihres Waschmittels (meiden Sie Duftstoffe, MIT/MCIT, Allergene).
  2. Waschen Sie alle neuen Kleidungsstücke vor dem ersten Tragen (industrielle Ausrüstungsstoffe).
  3. Schalten Sie den Weichspüler ab; ersetzen Sie ihn durch 50 ml weißen Essig im Fach.
  4. Aktivieren Sie systematisch den zusätzlichen Spülgang (1-2 zusätzliche Durchgänge).
  5. Halten Sie die 60 °C für Laken und Handtücher vor (Hausstaubmilben); Alltag bei 30-40 °C.

Im Waschsalon Speed Queen Toulouse / Blagnac stehen Maschinen mit 9 kg und 18 kg zur Verfügung, mit Waschmittel und Weichspüler im Preis inbegriffen (nichts mitzubringen, automatische Dosierung). Vollständiger Zyklus Waschen 30 Min. + Trocknen 30 Min. = 60 Min. Praktisch für Bettwäsche und Handtücher — Textilien mit langem Hautkontakt, die eine regelmäßige Wäsche bei 60 °C verdienen (Hausstaubmilben, Anhäufung von Reizstoffen). Konsultieren Sie bei schwerem Ekzem immer einen Dermatologen.

Warum Waschmittel die Haut reizt

Um zu verstehen, wie man sein Waschen anpasst, muss man zunächst erkennen, was in einem Waschmittel ein Kontaktekzem auslösen oder verschlimmern kann. Atopische Haut ist nicht „gegen alles allergisch” — sie reagiert auf bestimmte, identifizierbare und vermeidbare Bestandteile.

Die Tenside: das Herzstück des Waschmittels

Tenside sind die Reinigungsmittel des Waschmittels. Sie funktionieren, indem sie Fette und Schmutz in Mizellen (Mikrobläschen) einschließen, die beim Spülen abgeführt werden. Ohne Tenside wäscht das Waschmittel nicht.

Das Problem für empfindliche Haut: Tenside unterscheiden nicht zwischen dem „schmutzigen” Talg und dem natürlichen Lipidfilm der Haut. Wenn nach dem Spülen Tensidrückstände in den Fasern bleiben, setzen sie ihre entfettende Wirkung im Kontakt mit der Haut fort. Sie lösen die schützende Lipidschicht der Oberhaut auf — genau das, was atopische Haut am wenigsten braucht, da die Hautbarriere ohnehin schon geschwächt ist.

Anionische Tenside (Natriumlaurylsulfat, Natriumlaurethsulfat) sind die aggressivsten, aber auch die am stärksten reinigenden. Nichtionische Tenside (ethoxylierter Fettalkohol, Glucosid) sind milder und werden oft in hypoallergenen Waschmitteln verwendet. Professionelle Waschsalon-Rezepturen verwenden in der Regel eine optimierte Mischung, die wirksam wäscht und gleichzeitig die Rückstände minimiert.

Die Duftstoffe: 26 überwachte Allergene

Synthetische Duftstoffe sind die häufigste Ursache für Kontaktekzeme im Zusammenhang mit Haushaltsprodukten. Die europäische Verordnung (EG) Nr. 648/2004 verpflichtet die Hersteller, 26 allergene Duftstoffe einzeln aufzuführen, wenn ihre Konzentration 0,01 % in nicht abzuspülenden Produkten (bzw. 0,1 % in abzuspülenden Produkten) überschreitet.

Zu den häufigsten in Waschmitteln gehören:

Die häufigsten Duftstoff-Allergene in Waschmitteln

INCI-StoffHäufige QuelleReizpotenzial
LimoneneZitrusfrüchte, ätherische ÖleHoch (oxidiert im Kontakt mit Luft zum Allergen)
LinaloolLavendel, KorianderMäßig bis hoch
CitralZitronengras, EisenkrautHoch
GeraniolRose, GeranieMäßig
CoumarinTonkabohne, ZimtMäßig
CinnamalZimtHoch

Die Falle der „natürlichen” und „ökologischen” Waschmittel: Viele enthalten ätherische Öle aus Lavendel, Zitrone oder Teebaum als „natürlichen” Duft. Doch Limonen (Zitrone) und Linalool (Lavendel) gehören zu den häufigsten Kontaktallergenen. „Natürlich” bedeutet nicht „hypoallergen”.

Die Konservierer MIT und MCIT

Methylisothiazolinon (MIT) und Methylchlorisothiazolinon (MCIT) sind Biozide, die als Konservierer in Flüssigwaschmitteln eingesetzt werden. Sie verhindern das Bakterienwachstum in der Flasche. Das Problem: Diese Stoffe sind starke Hautsensibilisatoren.

Die Welle der MIT-Allergien in den Jahren 2010-2015 führte zu regulatorischen Einschränkungen in Europa. MIT ist mittlerweile in nicht abzuspülenden Kosmetikprodukten verboten, bleibt aber in Waschmitteln (abzuspülende Produkte) zulässig. Es ist dennoch die zweithäufigste Ursache für Kontaktekzeme durch Kosmetika, nach den Duftstoffen.

Pulverwaschmittel haben in diesem Punkt einen klaren Vorteil: Ihre trockene Rezeptur benötigt keinen antimikrobiellen Konservierer. Kein MIT, kein MCIT, keine formaldehydabspaltenden Stoffe. Das ist ein starkes Argument für atopische Haut.

Die Farbstoffe und optischen Aufheller

Farbstoffe (CI + Nummer) haben keinerlei Waschfunktion. Sie färben das Waschmittel zu Marketingzwecken. Optische Aufheller sind Fluorophore, die sich auf den Fasern ablagern, UV-Licht absorbieren und blaues Licht zurückstrahlen, was den Eindruck eines weißeren Weiß erzeugt. Beide Kategorien bleiben nach dem Waschen in den Fasern und stehen dauerhaft im Kontakt mit der Haut.

Für atopische Haut sind diese Rückstände potenzielle Reizstoffe ohne Nutzen — also wegzulassen.

Ein hypoallergenes Waschmittel wählen: das Etikett lesen

Der Begriff „hypoallergen” hat in Frankreich keine strenge gesetzliche Definition. Er bedeutet, dass der Hersteller das Allergierisiko verringert hat, ohne absolute Garantie. Die einzige Möglichkeit zur Überprüfung ist das Lesen der INCI-Zusammensetzung.

Worauf man auf dem Etikett achten sollte

Beruhigende Angaben

Ohne Duft (nicht 'Duft natürlichen Ursprungs'), ohne Farbstoff, ohne MIT/MCIT, ohne optischen Aufheller, dermatologisch getestet, hypoallergen. Je weniger Inhaltsstoffe in der INCI-Liste stehen, desto besser.

⚠️

Irreführende Angaben

'Natürlicher Duft' (enthält oft Limonen/Linalool), 'mit ätherischen Ölen' (Kontaktallergene), 'sanft zur Haut' (ohne regulatorischen Wert), 'für empfindliche Haut geeignet' (ohne Kontrolle). Nur die INCI-Liste ist maßgeblich.

🏷️

Nützliche Siegel

Ecocert ohne Duft, EU-Ecolabel, Dermatest 'sehr gut'. Diese Siegel setzen überprüfbare Lastenhefte voraus. Achtung: Ein Öko-Siegel garantiert nicht die Abwesenheit von Duft — prüfen Sie immer die Zusammensetzung.

Pulver oder Flüssigwaschmittel?

Marseille-Seife in Flocken

— für atopische Haut bietet das Pulverwaschmittel mehrere Vorteile.

  • Keine Konservierer (MIT, MCIT, formaldehydabspaltende Stoffe) — die trockene Rezeptur benötigt sie nicht.
  • Besseres Ausspülen — Pulver löst sich auf und spült sich leichter aus als zähflüssige Gele.
  • Genauere Dosierung — der Messlöffel lässt sich leichter verwenden als die Verschlusskappen von Flüssigwaschmittel.

Allerdings lösen sich Pulver unter 30 °C schlechter und können weiße Rückstände hinterlassen, wenn die Maschine überladen oder der Zyklus zu kurz ist. Lösung: Lösen Sie das Pulver mit etwas lauwarmem Wasser im Waschmittelfach an, bevor Sie den Zyklus starten.

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Marseille-Seife in der Maschine

Die Marseille-Seife in Flocken ist eine einfache Option für atopische Haut: kein Duft, kein Konservierer, kein Farbstoff. Rechnen Sie mit 2 Esslöffeln Flocken für eine 5-7-kg-Maschine. Lesen Sie unseren Leitfaden zur Marseille-Seife für die Wäsche für die Dosierungen und Vorsichtsmaßnahmen.

Der Spülgang: die wirksamste Maßnahme

Der Spülgang wird oft unterschätzt. Dabei ist es die Phase des Zyklus, die bestimmt, wie viele Waschmittelrückstände in den Fasern bleiben — und damit, wie viele Reizstoffe in Kontakt mit Ihrer Haut kommen.

Warum die Rückstände bestehen bleiben

Eine Haushaltswaschmaschine verbraucht im Schnitt 15 bis 20 Liter Wasser pro Spülgang. Dieses Volumen reicht aus, um den Großteil des Waschmittels zu entfernen, aber Rückstände verbleiben in den Fasern, besonders im Kern dicker Textilien (Handtücher, Laken, Jeans) und in den Bereichen, in denen die Wäsche durch die Beladung zusammengedrückt wird.

Die Tests der UFC-Que Choisir zeigen, dass ein zusätzlicher Spülgang die Tensidrückstände im Vergleich zu einem einfachen Spülgang um 30 bis 50 % verringert. Auf gesunder Haut ist der Unterschied nicht spürbar. Auf atopischer Haut kann er den Unterschied zwischen einem angenehmen Tag und einem Ekzemschub ausmachen.

Wie man den Spülgang optimiert

Aktivieren Sie den Spülen+ an Ihrer Maschine — die meisten modernen Maschinen bieten diese Option. Sie fügt einen vollständigen Spülgang hinzu (10-15 Minuten und 15-20 Liter zusätzliches Wasser).

Überladen Sie die Maschine nicht — eine zu volle Maschine verhindert, dass das Wasser frei zwischen den Textilien zirkuliert. Ergebnis: Die Rückstände bleiben im Kern der Beladung eingeschlossen. Befüllen Sie höchstens bis 80 % der Kapazität.

Dosieren Sie das Waschmittel richtig — die Überdosierung ist die häufigste Ursache für Rückstände. Je mehr Waschmittel Sie verwenden, desto mehr Spülen ist nötig, um es abzuführen. Halten Sie sich strikt an die vom Hersteller empfohlenen Mengen. Für die optimale Dosierung lesen Sie unseren Leitfaden.

Der Vorteil des professionellen Wasservolumens — im Waschsalon verbrauchen die Maschinen 50-60 Liter Wasser pro Spülgang, also 2,5- bis 3-mal mehr als eine Haushaltsmaschine. Dieses höhere Volumen verdünnt und entfernt die Rückstände deutlich wirksamer.

Um im Detail zu verstehen, wie Waschmittelrückstände empfindliche Haut beeinträchtigen, lesen Sie unseren vollständigen Leitfaden zu Waschmittelrückständen und Haut.

Der Weichspüler: warum man ihn weglassen sollte

Der Weichspüler ist das problematischste Wäscheprodukt für atopische Haut. Sein Wirkmechanismus selbst ist die Ursache des Problems.

Wie der Weichspüler funktioniert

Der Weichspüler enthält kationische Verbindungen (quaternäre Ammoniumverbindungen), die sich durch elektrostatische Anziehung an den Textilfasern festsetzen. Diese Moleküle bleiben nach dem Trocknen auf dem Gewebe — das ist ihre Funktion: das Tastgefühl weicher machen, indem sie die Fasern mit einer glatten Schicht überziehen.

Aber diese Schicht enthält auch die Duftstoffe des Weichspülers (oft stärker konzentriert als die des Waschmittels) und kationische Rückstände, die anerkannte Kontaktreizstoffe sind. Auf gesunder Haut bleibt das unbemerkt. Auf atopischer Haut mit geschwächter Hautbarriere dringen diese Moleküle leichter in die Oberhaut ein und lösen eine Entzündungsreaktion aus.

Die Alternative: weißer Essig

Der weiße Essig ist eine sichere Alternative für atopische Haut. Geben Sie 2-3 Esslöffel in das Fach für Weichspüler Ihrer Maschine. Die Essigsäure neutralisiert alkalische Waschmittelrückstände, macht die Fasern durch das Entfernen von Kalkablagerungen weich und verdunstet beim Trocknen vollständig. Sie hinterlässt keinerlei Rückstand auf dem Textil und verursacht keine Hautreizung.

  • Herkömmlicher Weichspüler = dauerhafter chemischer Film — die kationischen Verbindungen und Duftstoffe bleiben nach dem Trocknen in den Fasern. Auf atopischer Haut verursacht das Reizung und Juckreiz.
  • Intensive Duftkapseln — die 'langanhaltenden' Duftkapseln lagern Mikrokapseln ab, die tagelang Duft freisetzen. Das ist genau das Gegenteil von dem, was atopische Haut braucht.
  • Weichspüler auf Handtüchern — der Weichspüler verringert die Saugfähigkeit der Handtücher, indem er sie wasserabweisend macht. Für flauschige Handtücher ist weißer Essig wirksamer und risikolos.

Die Waschtemperatur für atopische Haut

Die Waschtemperatur beeinflusst direkt zwei für das Ekzem wichtige Faktoren: die Wirksamkeit des Spülgangs und die Beseitigung von Hausstaubmilben.

30-40 °C: der Alltag

Für täglich getragene Kleidung (Unterwäsche, T-Shirts, Hosen, Schlafanzüge) waschen Sie bei 30 bis 40 °C. Diese Temperaturspanne reicht aus, um mit einem modernen Waschmittel wirksam zu reinigen und gleichzeitig die Textilfasern zu schonen. Geschonte Fasern sind weicher im Tastgefühl und setzen weniger Mikropartikel frei — ein wichtiger Punkt für gereizte Haut.

Das Waschen bei 30 oder 40 °C ist ein optimaler Kompromiss zwischen Reinigungswirkung, Schonung der Textilien und Energieverbrauch.

60 °C: die Laken und Handtücher

Laken, Kissenbezüge und Handtücher sollten mindestens einmal pro Woche bei 60 °C gewaschen werden. Diese Temperatur ist nötig, um die Hausstaubmilben zu beseitigen, die ein wesentlicher verschärfender Faktor des Ekzems sind. Hausstaubmilben (Dermatophagoides pteronyssinus und D. farinae) werden ab 55 °C abgetötet.

Lesen Sie unseren Leitfaden zu Hausstaubmilben-Allergien und Waschen für ein vollständiges Anti-Milben-Protokoll.

Über 60 °C hinaus: nutzlos und kontraproduktiv

Das Waschen bei 90 °C bringt keinen zusätzlichen Nutzen für die Bewältigung des Ekzems. Die Hausstaubmilben sind bei 60 °C bereits tot. Hohe Temperaturen schädigen hingegen die Textilfasern (Einlaufen, Freisetzung von Mikropartikeln) und verbrauchen deutlich mehr Energie. Die Fälle, in denen 90 °C gerechtfertigt sind, sind selten und betreffen nicht die Bewältigung des Ekzems.

Neue Kleidung: immer vorher waschen

Neue Kleidung enthält Herstellungsrückstände, die für atopische Haut besonders reizend sind.

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Ausrüstungsstoffe aus der Herstellung

Textilien werden während der Produktion mit Antiknittermitteln, Farbfixierern und Versteifungsmitteln behandelt. Diese Chemikalien bleiben bis zur ersten Wäsche auf dem Gewebe.

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Restliches Formaldehyd

Formaldehyd wird im Textil als Antiknitter- und Antischimmelmittel verwendet. Die ANSES stuft es als Haut- und Atemwegsreizstoff ein. Eine Wäsche bei 40 °C entfernt den Großteil des restlichen Formaldehyds.

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Nicht fixierte Farbstoffe

Überschüssige (nicht fixierte) Farbstoffe lösen sich bei der ersten Wäsche. Auf atopischer Haut sind diese freien Moleküle potenzielle Kontaktallergene. Eine erste Wäsche mit zusätzlichem Spülgang beseitigt sie.

Waschen Sie jedes neue Kleidungsstück vor dem ersten Tragen bei 40 °C mit einem zusätzlichen Spülgang. Bei Babykleidung ist das noch wichtiger — lesen Sie unseren Leitfaden zur Babywäsche für die spezifischen Empfehlungen.

⚠️

Auch Secondhand-Kleidung

Gebrauchte Kleidung war in Kontakt mit einem unbekannten Waschmittel und Weichspüler und möglicherweise mit Rückständen von Duft, Weichspüler oder Chemischreinigungsmitteln. Waschen Sie sie vor dem ersten Tragen mit Ihrem

hypoallergenen Waschmittel

und einem doppelten Spülgang. Lesen Sie unseren Leitfaden zu neuer und gebrauchter Kleidung.

Die zu bevorzugenden Textilien

Die Wahl der Textilmaterialien ist genauso wichtig wie die Wahl des Waschmittels. Bestimmte Fasern werden von atopischer Haut von Natur aus besser vertragen.

Für Ekzem geeignete und zu vermeidende Textilien

TextilHautverträglichkeitAnmerkungen
Bio-Baumwolle (dicht gewebt)AusgezeichnetAtmungsaktiv, weich, beständig gegen häufiges Waschen. Ohne Pestizide angebaut = weniger chemische Rückstände.
SeideAusgezeichnetSehr weich, thermoregulierend. Proteinfaser, von Natur aus hypoallergen. Schonwäsche erforderlich.
Bambus (Bambusviskose)GutWeich und atmungsaktiv. Achtung: Die Umwandlung in Viskose verwendet chemische Lösungsmittel.
LeinenGutVon Natur aus antibakteriell. Wird nach mehreren Wäschen weicher. Anfangs etwas rau.
Feine MerinowolleVariabelFeine Wolle (< 18 Mikrometer) wird gut vertragen. Dicke Wolle kratzt und reizt. Hängt von der individuellen Empfindlichkeit ab.
PolyesterMäßigAtmet nicht, hält den Schweiß zurück, statische Aufladung. Kann den Juckreiz durch Reibung verschlimmern.
Nylon / AcrylMäßigDieselben Probleme wie Polyester. Vermeiden Sie den direkten Hautkontakt.

Im Waschsalon: der Vorteil des professionellen Spülgangs

Die professionellen Maschinen des Waschsalons bieten dank dreier Faktoren einen erheblichen Vorteil für atopische Haut.

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Höheres Wasservolumen

50 bis 60 Liter Wasser pro Spülgang gegenüber 15-20 Litern in einer Haushaltsmaschine. Dieses Volumen verdünnt die Waschmittelrückstände 2,5- bis 3-mal wirksamer und verringert die in den Fasern verbleibenden Reizstoffe.

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Automatisch dosiertes Profi-Waschmittel

Die Dosierung ist in der Maschine vorprogrammiert, was das Risiko einer Überdosierung ausschließt — die häufigste Ursache übermäßiger Rückstände. Das Profi-Waschmittel ist für ein vollständiges Ausspülen in einem einzigen Zyklus formuliert.

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Mechanische Wirkung der großen Trommel

Eine Trommel mit 9-18 kg bietet der Wäsche mehr Platz, sich beim Spülen zu entfalten. Jedes Stück wird gleichmäßiger dem Wasserfluss ausgesetzt, was ein homogenes Ausspülen der gesamten Beladung gewährleistet.

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Brauchen Sie ein optimales Ausspülen für empfindliche Haut? Unsere Waschsalons in Blagnac, Croix-Daurade und Montaudran verwenden professionelle Maschinen mit automatisch dosiertem Waschmittel und einem Hochleistungs-Spülgang (50-60 Liter). Bezahlung kontaktlose Karte oder Bargeld. Sehen Sie sich unsere Preise an.

Häufige Fehler, die das Ekzem verschlimmern

  • Das Waschmittel überdosieren — mehr Waschmittel wäscht nicht besser. Der Überschuss bleibt in den Fasern und reizt die Haut. Halten Sie sich an die empfohlene Dosierung oder etwas darunter.
  • Duftende Kapseln verwenden — die 3-in-1-Waschmittelkapseln enthalten oft Duft-Mikrokapseln, die so gestaltet sind, dass sie auf der Wäsche haften bleiben. Das ist das Gegenteil von dem, was bei Ekzem nötig ist.
  • Glauben, dass 'natürlich' = hypoallergen — ätherische Öle (Lavendel, Teebaum, Zitrone) sind starke Kontaktallergene. Lesen Sie die INCI-Zusammensetzung, nicht das Marketing.
  • Den Spülgang vernachlässigen — ein Schnell- oder Öko-Zyklus verbraucht weniger Wasser. Für atopische Haut ist der Extra-Spülgang nicht verhandelbar.
  • Laken und Handtücher vergessen — das sind die Textilien, die am längsten in Kontakt mit der Haut sind. Waschen Sie sie jede Woche bei 60 °C mit zusätzlichem Spülgang.
  • Neue Kleidung nicht waschen — die Ausrüstungsstoffe aus der Herstellung bleiben auf den Fasern und reizen direkt die atopische Haut.

Häufig gestellte Fragen

Welches Waschmittel sollte man bei Ekzem wählen?

Wählen Sie ein Waschmittel ohne Duft, ohne Farbstoff und ohne Konservierer MIT/MCIT (Methylisothiazolinon). Die Angaben 'hypoallergen' und 'dermatologisch getestet' sind ein guter erster Filter. Prüfen Sie die INCI-Liste auf der Verpackung: je weniger Inhaltsstoffe, desto besser. Pulverwaschmittel enthalten in der Regel weniger Konservierer als Flüssigwaschmittel.

Verschlimmert Weichspüler das Ekzem?

Ja, in den meisten Fällen. Der Weichspüler legt einen Film aus kationischen Verbindungen und Duftstoffen auf die Fasern, der nach dem Waschen im Kontakt mit der Haut bleibt. Dermatologen empfehlen, den Weichspüler bei Ekzem wegzulassen. Alternative: ein Schuss weißer Essig im Weichspülerfach macht die Fasern weich, ohne reizende Rückstände zu hinterlassen.

Bei welcher Temperatur sollte man die Wäsche bei Ekzem waschen?

Waschen Sie Alltagswäsche bei 30 bis 40 °C. Diese Spanne reicht zum Reinigen und ermöglicht ein gutes Ausspülen. Gehen Sie nur bei Laken und Handtüchern auf 60 °C (Beseitigung von Hausstaubmilben, einem verschärfenden Faktor des Ekzems). Überschreiten Sie 60 °C nicht: hohe Temperaturen schädigen die Fasern und setzen reizende Mikropartikel frei.

Hilft ein zusätzlicher Spülgang wirklich gegen Ekzem?

Ja, das ist eine der wirksamsten Maßnahmen. Ein zusätzlicher Spülgang verringert die Waschmittelrückstände in den Fasern um 30 bis 50 % (laut Tests der UFC-Que Choisir). Diese Rückstände — Tenside und Duftstoffe — sind die Hauptursache für die waschbedingte Kontaktreizung.

Sollte man neue Kleidung bei Ekzem waschen?

Unbedingt. Neue Kleidung enthält Ausrüstungsstoffe aus der Herstellung (Formaldehyd, Farbstoffe, Antiknittermittel), die anerkannte Hautreizstoffe sind. Waschen Sie jedes neue Kleidungsstück vor dem ersten Tragen bei 40 °C mit einem zusätzlichen Spülgang. Bei atopischer Haut ist das noch wichtiger.

Eignet sich Marseille-Seife für empfindliche Haut bei der Wäsche?

Ja, echte Marseille-Seife (ohne Zusätze, ohne Duft) ist eine der sichersten Optionen für atopische Haut. Ihr alkalischer pH-Wert (9-10) entfernt Schmutz wirksam und sie enthält weder Konservierer noch synthetischen Duft. In Flocken in der Maschine wäscht sie bei 30-40 °C ordentlich.

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