Kurz gesagt: Skikleidung wird nach Lage gewaschen: wasserdichte Membranen (Gore-Tex usw.) bei 30 °C mit
Flüssigwaschmittel
↗ohne Weichspüler↗ oder Weichmacher↗ ; Fleece bei 30 °C im Schonprogramm; Merino kalt im Wollprogramm. Niemals Weichspüler↗ auf Membranen verwenden — er verstopft die Mikroporen und zerstört die Wasserdichtigkeit. Waschen und trocknen Sie alles, bevor Sie es für die Saison einlagern.
Auf einen Blick
Inhalt
- Auf einen Blick
- Übersicht nach Textilart
- Warum jede Skitextilart ein anderes Protokoll braucht
- Außenlage: Membranjacken und -hosen
- Zwischenlage: Fleece und Softshells
- Funktionsunterwäsche: Merino und synthetische Thermos
- Skidaunenjacke: der Sonderfall
- Zubehör: Handschuhe, Mützen, Schlauchschals
- Sauber einlagern für die nächste Saison
- Zu vermeidende Fehler
- Methodik
30 °C Schonprogramm für Membranen — Gore-Tex, Dermizax, eVent: nie über 30 °C, nie Weichspüler.
Null Weichspüler auf allen technischen Textilien — er verstopft die Mikroporen der Membranen und hebt die Atmungsaktivität von Synthetik auf.
Trockner niedrig 20 Min., um DWR zu reaktivieren — moderate Wärme reaktiviert die werkseitige Imprägnierung von Membranjacken.
Merinowolle: 30 °C, Wollprogramm — Merino verträgt die Maschine, wenn das Programm passt, aber kein intensives Durchwalken.
Immer sauber und vollständig trocken einlagern — Schweiß und Sonnencreme schädigen die technischen Behandlungen während der Sommereinlagerung.
Übersicht nach Textilart
Bei der Skiausrüstung bleibt 30 °C die Grundlage für nahezu alle Teile, mit auf max. 800 U/min begrenztem Schleudern bei Membranen.
| Textilart | Temperatur | Programm | Trockner | Weichspüler ↗ |
|---|---|---|---|---|
| Membran (Gore-Tex, Dermizax, eVent) | 30 °C | Schonprogramm, max. 800 U/min | Niedrig 20 Min. (reaktiviert DWR) | Verboten |
| Fleece | 30 °C | Synthetik / Schonprogramm | Luft oder niedrig | Verboten |
| Softshell (Windstopper) | 30 °C | Schonprogramm | Niedrig (falls DWR vorhanden) | Verboten |
| Merino | 30 °C | Wolle, sanftes Schleudern | Nein — liegend trocknen | Verboten |
| Funktionsunterwäsche synthetisch | 30 °C | Synthetik | Schonprogramm, falls Etikett es erlaubt | Verboten |
| Daunenjacke (Daune oder synthetisch) | 30 °C | Schonprogramm, 18-kg-Maschine | Sanft + Trocknerbälle↗ | Verboten |
| Synthetische Handschuhe | 30 °C | Schonprogramm, Wäschenetz | Luft | Verboten |
| Mütze / Schlauchschal Merino | 30 °C | Wolle, Wäschenetz | Nein — liegend trocknen | Verboten |
| Skisocken (Merino/synthetisch) | 30 °C | Wolle, falls Merino überwiegt | Luft | Verboten |
Warum jede Skitextilart ein anderes Protokoll braucht
Ein einziger Zyklus passt nicht zu allen Lagen: Merino verfilzt schnell, Fleece verliert über 40 °C an Isolation und Membranen verstopfen mit Weichspüler↗.
Eine komplette Skiausrüstung schichtet drei Textillagen mit gegensätzlichen Eigenschaften übereinander. Jede Lage erfüllt eine genaue technische Aufgabe, und was der einen guttut, kann die andere zerstören. Für einen allgemeineren Ansatz lesen Sie unseren vollständigen Ratgeber zum Waschen von Sportkleidung.
Basislage (Funktionsunterwäsche)
In direktem Hautkontakt — Merino, Polyester oder Polyamid. Ihre Aufgabe: Schweiß ableiten. Diese Fasern arbeiten über Kapillarwirkung: Sie transportieren Feuchtigkeit von der Haut nach außen. Der Weichspüler blockiert diese Mechanik, indem er einen fettigen Film hinterlässt. Merino braucht sanftes Durchwalken (Wollprogramm), während Synthetik den Normalzyklus verträgt.
Zwischenlage (Mid-Layer)
Fleece, Softshell, dünne Daunenjacke. Ihre Aufgabe: thermisch isolieren, indem sie Luft einschließt. Fleece funktioniert dank seiner texturierten Struktur, die Lufttaschen bildet. Übermäßige Hitze (>40 °C) verschmilzt diese Mikrofasern und zerstört die Isolation. Hochtemperatur-Trocknen ist der Hauptfeind dieser Lage.
Außenlage (Shell)
Jacke und Hose mit Membran (Gore-Tex, Dermizax, eVent). Ihre Aufgabe: Wasser und Wind abhalten und zugleich Schweiß entweichen lassen. Die Membran enthält Milliarden von Mikroporen, die 20 000 Mal kleiner sind als ein Wassertropfen, aber 700 Mal größer als ein Dampfmolekül. Weichspüler, übermäßiges Waschmittel oder starke Hitze verstopfen oder verformen diese Poren.
Außenlage: Membranjacken und -hosen
Bei einer Membranjacke wenden Sie streng 30 °C im Schonprogramm an, dann eine niedrige Trocknung von 20 Minuten, um die Wasserabweisung wiederherzustellen.
Gore-Tex, Dermizax, eVent: das Membranprotokoll
Wasserdicht-atmungsaktive Membranen sind das technischste — und teuerste — Teil der Skiausrüstung. Der Hersteller Gore-Tex empfiehlt das Waschen in der Maschine ausdrücklich: Anders als oft geglaubt, schadet es der Jacke mehr, sie nicht zu waschen, als sie zu waschen. Schmutz, Hautfett und Sonnencreme dringen in die Membran ein und verstopfen die Mikroporen dauerhaft, wenn man sie nicht entfernt.
Das Protokoll ist genau. Schließen Sie alle Reißverschlüsse, einschließlich Taschen- und Belüftungsreißverschlüsse. Klappen Sie die Abdeckleiste des Hauptreißverschlusses zu. Lösen Sie den Schneefang, falls er abnehmbar ist. Wenden Sie die Jacke auf links. Waschen Sie bei 30 °C im Schonprogramm mit auf max. 800 U/min begrenztem Schleudern. Standard-Flüssigwaschmittel↗ ist geeignet — es braucht kein spezielles Membranwaschmittel, trotz dem, was manche Pflegeprodukt-Hersteller behaupten. Im Speed-Queen-Waschsalon wird das Profi-Waschmittel automatisch dosiert: Das ist ein Vorteil, denn Überdosierung ist die zweithäufigste Ursache für Membranschäden nach dem Weichspüler↗.
Weichspüler zerstört Membranen
Das ist der nicht verhandelbare Punkt. Die kationischen Wirkstoffe des Weichspülers↗ hinterlassen einen fettigen, wasserabweisenden Film auf der Außenseite der Membran. Dieser Film verstopft die Mikroporen, die für die Atmungsaktivität verantwortlich sind. Die Jacke bleibt wasserdicht (Wasser dringt nicht ein), aber auch der Schweiß nicht: Sie sind von innen durchnässt. Im Speed-Queen-Waschsalon werden Waschmittel und Weichspüler↗ bei jedem Zyklus automatisch dosiert — ideal für Alltagswäsche, aber bei technischen Membranen sollten Sie einen Vorspülgang laufen lassen und die Maschine direkt danach nutzen, um Rückstände des Weichspülers↗ zu begrenzen.
Bei Skihosen mit Membran ist das Protokoll identisch. Schließen Sie die Reißverschlüsse, die Klettverschlüsse am Beinabschluss und die Druckknöpfe des Bundes. Wenden Sie sie auf links. Die Innengamaschen (Snow Gaiters) sollten in die Hose hineingesteckt werden, damit sie sich nicht in der Trommel verfangen.
Die Imprägnierung (DWR) reaktivieren
Das DWR (Durable Water Repellency) ist die chemische Behandlung auf der Außenseite des Gewebes, die Wasser zu Tropfen abperlen lässt, statt es die äußere Lage durchtränken zu lassen. Wenn das DWR sich abnutzt, dringt das Wasser nicht durch die Membran — Sie bleiben trocken —, aber das Außengewebe saugt sich voll Wasser, die Jacke wird schwer und kalt, und die Atmungsaktivität sinkt, weil sich Kondenswasser auf der Außenseite der Membran bildet.
Trockner niedrig, 20 Minuten
Legen Sie die Jacke nach dem Waschen 20 Minuten in den Trockner bei niedriger Temperatur (nicht heiß). Die moderate Wärme reaktiviert die werkseitige DWR-Behandlung, indem sie die Moleküle der Fluorpolymer-Beschichtung neu ausrichtet. Diesen Schritt überspringen die meisten Menschen, und er macht doch den ganzen Unterschied. Profi-Trockner im Waschsalon sind ideal: Ihre Temperatursteuerung ist präziser als bei Haushaltsgeräten.
Abperltest
Geben Sie nach dem Trocknen ein paar Tropfen Wasser auf das Gewebe. Wenn sie abperlen und abrollen, ist das DWR funktionsfähig. Wenn sich das Wasser ausbreitet und das Gewebe durchnässt, ist das ursprüngliche DWR aufgebraucht und es muss neu imprägniert werden.
Neu imprägnieren, falls nötig
Zwei Möglichkeiten: Imprägnierspray (Nikwax TX.Direct Spray-On, Grangers Performance Repel), aufgetragen auf das saubere und trockene Kleidungsstück, oder Einwaschimprägnierung (Nikwax TX.Direct Wash-In), in einem Spülgang zugegeben. Trocknen Sie nach dem Auftragen erneut 20 Minuten im Trockner bei niedriger Temperatur, um die neue Behandlung zu aktivieren. Eine Neuimprägnierung ist in der Regel nach 15-20 Wäschen oder dann nötig, wenn der Abperltest trotz Trocknergang fehlschlägt.
Zwischenlage: Fleece und Softshells
Waschen Sie Fleece und Softshells bei 30 °C auf links, ohne Weichspüler↗, um die isolierenden Mikrofasern und die wasserabweisenden Ausrüstungen zu erhalten.
Fleece ist ein texturiertes Polyester, dessen Wärmeleistung auf den Mikro-Lufttaschen beruht, die zwischen den Fasern eingeschlossen sind. Jede Belastung, die diese Fasern flachdrückt oder verschmilzt, verringert die Isolation. Waschen Sie bei 30 °C im Synthetik- oder Schonprogramm, auf links, ohne Weichspüler↗. Normales Schleudern ist akzeptabel — Fleece trocknet ohnehin sehr schnell.
Softshells (weiche Jacken mit integrierter Membran, Typ Schoeller oder Windstopper) werden wie steife Membranen gewaschen: 30 °C, Schonprogramm, kein Weichspüler↗. Ihre Außenlage hat oft ein DWR, das vom selben niedrig temperierten Trocknergang profitiert wie Hardshells.
Für einen vollständigen Ratgeber zur Fleece-Pflege lesen Sie unseren eigenen Artikel: wie man eine Fleecedecke in der Maschine wäscht. Dieselben Grundsätze gelten für Ski-Mid-Layer: keine Hitze, kein Weichspüler↗, auf links wenden. Für Skidaunenjacken lesen Sie unseren vollständigen Ratgeber zum Waschen der Daunenjacke.
Das Saisonende ist der ideale Moment, um Ihre Ski-Fleeces zusammen mit Ihren übrigen technischen Textilien zu waschen. Eine sorgfältige Wäsche vor dem Einlagern entfernt die Schweißsalze, die über mehrere Monate Lagerung die Struktur der Polyesterfasern schädigen und die Isolierwirkung verringern.
Funktionsunterwäsche: Merino und synthetische Thermos
Behandeln Sie Merino im Wollprogramm bei 30 °C mit sanftem Schleudern 400-600 U/min und waschen Sie synthetische Funktionsunterwäsche bei 30 °C im Synthetikprogramm.
Die Funktionsunterwäsche ist die hautnächste Kleidung: Sie sammelt am meisten Schweiß, Hautfett und Bakterien. Ihr Waschen hat am Saisonende Priorität. Aber Merino und Synthetik werden überhaupt nicht gleich gewaschen. Für einen umfassenderen Ansatz zur Pflege von Sportkleidung lesen Sie unseren vollständigen Ratgeber zur Pflege von Sportkleidung. Sie können auch unseren Ratgeber zum Waschen von Mänteln und Parkas für nicht aus Membran bestehende Außenlagen lesen.
Merinowolle: Wollprogramm, 30 °C
Merino ist eine Naturfaser, deren Oberflächenschuppen sich unter dem Einfluss von Wärme und mechanischer Bewegung ineinander verhaken — das ist das Verfilzen. Verwenden Sie unbedingt das Wollprogramm: Es verringert die Drehzahl der Trommel und verlängert die Pausen zwischen den Walkphasen. Maximal 30 °C. Merinowolle ist dank der Restlanolin natürlich antibakteriell, aber am Saisonende ist ein Waschen unverzichtbar, um die angesammelten Salze und das Hautfett zu entfernen. Sehr sanftes Schleudern (400-600 U/min). Liegendes Trocknen empfohlen — der Trockner verformt die Merinomasche selbst bei niedriger Temperatur.
Synthetik (Polyester, Polyamid): 30 °C Synthetikprogramm
Synthetische Funktionsunterwäsche ist mechanisch widerstandsfähiger, fängt aber Gerüche in ihrer porösen Struktur ein. Waschen Sie bei 30 °C im Synthetikprogramm, auf links. Normales Schleudern ist akzeptabel. Der Trockner im Schonprogramm ist geeignet, wenn das Etikett es erlaubt. Der Vorteil der Profimaschinen im Waschsalon: Ihr größeres Wasservolumen spült die in den synthetischen Fasern eingelagerten Bakterien wirksamer aus — das ist die Schwachstelle von Haushaltsmaschinen bei dieser Textilart. Lesen Sie unseren Ratgeber zur [Pflege von Sportkleidung](/de/blog/sportkleidung-riecht-nach-dem-waschen/) für die Details.
Ein wichtiger Punkt für gemischte Merino/Synthetik-Funktionsunterwäsche (im Ski sehr verbreitet: 60 % Merino, 40 % Polyester): Befolgen Sie immer das Protokoll des empfindlichsten Bestandteils. In diesem Fall das Wollprogramm, da Merino die dominierende und empfindlichste Faser ist.
Skidaunenjacke: der Sonderfall
Eine Skidaunenjacke muss in der 18-kg-Maschine bei 30 °C gewaschen und dann sanft mit Trocknerbällen↗ getrocknet werden, bis die innere Feuchtigkeit vollständig verschwunden ist.
Die Skidaunenjacke — ob mit Naturdaune oder synthetischer Füllung (PrimaLoft, Coreloft, Thermoball) — braucht eine Maschine mit großem Fassungsvermögen. Die Füllung nimmt einmal nass enorm viel Volumen ein, und eine zu kleine Maschine verhindert ein gutes Spülen.
Verwenden Sie im Waschsalon die 18-kg-Maschine. Schonprogramm, 30 °C, sehr sanftes Schleudern. Geben Sie beim Trocknen Trocknerbälle↗ hinzu, um die Füllung neu zu verteilen und Klumpen zu vermeiden. Vollständiges Trocknen ist entscheidend: Eine noch feuchte Füllung schimmelt innerhalb weniger Tage Lagerung.
Unser vollständiger Ratgeber zum Waschen der Daunenjacke im Waschsalon erklärt das Protokoll Schritt für Schritt, einschließlich des Unterschieds zwischen Naturdaune und synthetischer Füllung. Wenn Ihre Skidaunenjacke eine wasserdichte Außenmembran hat, kombinieren Sie das Daunenprotokoll (18-kg-Maschine, Trocknerbälle↗) mit dem Membranprotokoll (kein Weichspüler↗, Trockner niedrig zur Reaktivierung des DWR).
Zubehör: Handschuhe, Mützen, Schlauchschals
Waschen Sie Textilzubehör bei 30 °C im Wäschenetz, halten Sie aber Helm und Skibrille aus der Maschine und reinigen Sie sie ausschließlich von Hand.
Skizubehör wird am Saisonende oft vergessen. Es sammelt jedoch ebenso viel Schweiß wie die Funktionsunterwäsche, konzentriert auf einer kleineren Fläche.
Skihandschuhe. Prüfen Sie das Etikett — viele technische Handschuhe (mit Membran oder Leder) vertragen die Maschine nicht. Vollständig synthetische Handschuhe ohne Membran werden bei 30 °C im Schonprogramm gewaschen, in einem Wäschenetz. Handschuhe mit Gore-Tex-Einsatz folgen dem Membranprotokoll. Lederhandschuhe werden von Hand mit einer milden Seife gereinigt und nach dem Trocknen mit einer Lederpflege gefettet. Lesen Sie unseren Ratgeber zu den Pflegesymbolen, um die Piktogramme zu entschlüsseln.
Mützen und Schlauchschals. Die meisten sind aus Acryl, Polyester oder Merino. Waschen Sie bei 30 °C in einem Wäschenetz, um Verformungen zu vermeiden. Wollprogramm für Merino, Synthetik für den Rest. Liegendes Trocknen für Merino, Trockner im Schonprogramm für Synthetik.
Skisocken. Oft aus einer Merino/Synthetik-Mischung mit Verstärkungszonen. Wenden Sie sie auf links. Wollprogramm bei 30 °C, wenn Merino überwiegt. Vollständig synthetische Socken vertragen das Standard-Synthetikprogramm. Lufttrocknen empfohlen, um die Elastizität zu erhalten.
Helm und Skibrille. Keine Maschine. Reinigen Sie das Innenpolster des Helms mit einem feuchten Tuch und milder Seife. Skibrillen werden mit einem trockenen Mikrofasertuch auf der Außenseite des Glases gereinigt — berühren Sie niemals die Innenseite (Antibeschlag-Behandlung). An der Luft trocknen lassen, geöffnet, vor Sonne geschützt.
Sauber einlagern für die nächste Saison
Vor der Sommereinlagerung muss jedes Teil gewaschen, vollständig trocken und in einem belüfteten Bereich für rund 6 Monate Inaktivität verstaut sein.
Die Einlagerung ist genauso wichtig wie das Waschen. Technische Kleidung, die sechs Monate lang schmutzig eingelagert wird, erleidet Schäden, die das Waschen im September nicht mehr reparieren kann.
Schweiß enthält Salze und Fettsäuren, die die Fasern und die chemischen Oberflächenbehandlungen angreifen. Sonnencremereste — allgegenwärtig an Kragen, Bündchen und Halsbereichen nach einer Skiwoche — enthalten ölbasierte UV-Filter, die die Mikroporen der Membranen dauerhaft verstopfen, wenn man sie monatelang trocknen und polymerisieren lässt. Hautfett und abgestorbene Zellen ziehen Motten an, die sich an Merinowolle und Naturdaune machen.
Waschen und trocknen Sie jedes Teil vollständig, bevor Sie es einlagern. Lagern Sie an einem trockenen Ort, vor direktem Licht geschützt (UV-Strahlung schädigt die Membranen und das DWR). Daunenjacken werden auf einem Bügel oder in einem geräumigen Aufbewahrungssack verstaut — niemals monatelang in einem Kompressionssack zusammengedrückt, da die Füllung ihr Bauschvermögen dauerhaft verliert. Membranjacken werden auf dem Bügel gelagert, mit geöffneten Reißverschlüssen, um dauerhafte Falten auf der Membran zu vermeiden. Die ADEME empfiehlt, einen belüfteten Lagerraum zu bevorzugen, um Schimmelbildung auf den Textilien zu vermeiden.
Zu vermeidende Fehler
- Weichspüler auf Membranen — verstopft die Mikroporen, zerstört die Atmungsaktivität. Der Schaden ist kumulativ und teilweise irreversibel.
- Waschen über 30 °C bei Membranen — die Hitze verformt die Mikroporen der Membran und löst die verschweißten Nähte (Seam Tape) wasserdichter Jacken ab.
- Eine Membranjacke an der Luft ohne Trockner trocknen — das DWR reaktiviert sich nicht ohne Wärme. Die Jacke ist sauber, aber das Wasser perlt nicht mehr ab.
- Schmutzig einlagern — Schweiß, Sonnencreme und Hautfett schädigen Membranen, DWR und Merinofasern während der Sommereinlagerung.
- Alles zusammen waschen — die Reißverschlüsse der Jacken scheuern die Merino-Funktionsunterwäsche auf. Merino verfilzt, wenn das Durchwalken zu intensiv ist. Trennen Sie die 3 Lagen in 3 getrennte Wäschen.
- Eine Daunenjacke für die Langzeitlagerung zusammendrücken — die Füllung verliert ihren Loft und ihre Isolierwirkung, wenn man sie monatelang zusammendrückt.
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Skisaison vorbei? Waschen Sie Ihre technische Kleidung, bevor Sie sie einlagern. Unsere Waschsalons in Blagnac und Croix-Daurade verfügen über Maschinen 9 bis 18 kg mit automatisch dosiertem Waschmittel und Weichspüler↗ — ideal für die meisten Ihrer Skikleidung. Profi-Trockner mit Temperatursteuerung zur Reaktivierung des DWR Ihrer Jacken. Geöffnet 7/7 von 7 bis 22 Uhr, Zahlung kontaktlose Karte oder Bargeld. Sehen Sie unsere Preise.
Methodik
- Dieser Inhalt stützt sich auf die offiziellen Empfehlungen von Gore-Tex zur Pflege wasserdicht-atmungsaktiver Membranen.
- Die Pflegesymbole werden nach der Norm ISO 3758 ausgelegt, gepflegt von GINETEX, der internationalen Referenzorganisation für die Textilkennzeichnung.
- Die Daten zur Umweltwirkung des Waschens und Einlagerns stützen sich auf die Veröffentlichungen der ADEME (Agence de la transition écologique) zur Textilpflege.