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Wäschetipps
Aktualisiert am
Von Laveries Speed Queen
13 Min. Lesezeit

Waschmaschine: Wasser- und Stromverbrauch (2026)

Wie viel verbraucht eine Waschmaschine pro Zyklus? Wasser (40-60 L), Strom (0,5-1,5 kWh), Jahreskosten nach Temperatur. Waschsalon vs. zu Hause.

Verbrauch einer Waschmaschine pro Zyklus

Kurz gefasst: eine Haushaltswaschmaschine verbraucht 40-60 Liter Wasser und 0,5-1,5 kWh Strom pro Zyklus, je nach Temperatur. 80 % der Energie dienen dem Erhitzen des Wassers — von 60 auf 30 °C herunterzugehen halbiert oder drittelt den Stromverbrauch. Durchschnittliche Jahreskosten (220 Zyklen): 60-120 € (Wasser + Strom, ohne Waschmittel). Das Eco-Programm spart 30-50 % Strom. Pro Kilogramm Wäsche sind professionelle Waschsalon-Maschinen effizienter als Haushaltsmaschinen.

Auf einen Blick

40-60 L Wasser pro Zyklus — bei einer modernen Maschine (Klasse A-B). Ältere Modelle steigen auf 80-100 L.

0,5-1,5 kWh pro Zyklus — das Erhitzen des Wassers macht 80 % der Stromrechnung des Zyklus aus.

30 °C = -60 % Strom vs. 60 °C — der wirksamste Hebel, um den Verbrauch zu senken.

Eco-Programm = -30 bis -50 % — wäscht länger, aber bei niedrigerer Temperatur.

Volle Beladung Pflicht — eine halbe Beladung verbraucht fast so viel wie eine volle Maschine.

60-120 € pro Jahr — durchschnittliche Kosten für Wasser + Strom bei 220 Zyklen (ohne Waschmittel).

Wie viel verbraucht eine Waschmaschine an Wasser und Strom

Schnelle Antwort: eine moderne Waschmaschine (Klasse A-B) verbraucht 40-60 L Wasser und 0,5-1,5 kWh pro Zyklus, also etwa 0,30-0,50 € an Verbrauchskosten pro Waschgang ohne Waschmittel. Das Erhitzen des Wassers macht 80 % der Stromrechnung aus: von 60 °C auf 30 °C zu wechseln senkt den Stromverbrauch um 60 %. Aufs Jahr gerechnet (im Schnitt 220 Zyklen) sollten Sie zu Hause mit 60-120 € für Wasser + Strom rechnen.

Das 5-Schritte-Protokoll, um die Rechnung zu senken:

  1. Standardmäßig bei 30 °C waschen — -60 % Strom vs. 60 °C, ausreichend für leicht verschmutzte Wäsche.
  2. Immer volle Maschine — eine halbe Beladung verbraucht fast so viel wie eine volle Maschine.
  3. Eco-Programm aktivieren — -30 bis -50 % Verbrauch (längerer, aber kühlerer Waschgang).
  4. Stark schleudern (1200-1400 U/min) — verkürzt die Trocknungszeit im Trockner und damit die Gesamtrechnung.
  5. 1× pro Jahr entkalken — Kalk = Mehrverbrauch beim Heizen.

Für punktuell große Mengen (Bettdecke, Vorhänge, Umzug) sind unsere Waschsalons oft günstiger pro Zyklus als eine zu kleine Haushaltsmaschine: eine 18-kg-Maschine für 9,80 € erledigt in 1 Zyklus, was zu Hause 3-4 Zyklen erfordern würde (Beladung × Wasser × Strom).

Wasserverbrauch: wie viele Liter pro Zyklus?

Der Wasserverbrauch einer Waschmaschine hängt von drei Hauptfaktoren ab: Alter und Klasse der Maschine, gewähltes Programm und Füllstand.

Moderne Maschinen (unter 5 Jahre)

Eine neuere Waschmaschine von 7-8 kg mit Klasse A oder B auf dem Energielabel verbraucht zwischen 40 und 55 Liter pro vollständigem Zyklus. Dieses Wasser verteilt sich auf das Waschbad (15-20 L), die Spülgänge (20-30 L, 2-3 Spülzyklen) und das Restwasser in der Trommel.

Die sparsamsten Modelle (Premium-Klasse A) kommen dank Systemen zur Wiederverwendung des Spülwassers und Trübungssensoren, die die Zahl der Spülgänge automatisch an den tatsächlichen Verschmutzungsgrad der Wäsche anpassen, auf 36-40 Liter herunter.

Ältere Maschinen (über 10 Jahre)

Eine Waschmaschine älterer Generation (Klasse C, D oder darunter nach der alten Kennzeichnung) kann 70 bis 100 Liter pro Zyklus verbrauchen. Automatische Dosier- und Beladungssensoren gab es noch nicht — die Maschine verbrauchte unabhängig vom Füllstand stets dieselbe Wassermenge.

Einfluss des Programms

Wasserverbrauch nach Waschprogramm (moderne Waschmaschine 7-8 kg)

ProgrammWasser (Liter)Bemerkung
Baumwolle normal (40 °C)50-55 LStandardprogramm, 2-3 Spülgänge
Baumwolle Eco (40 °C)40-45 LWeniger Spülgänge, längere Dauer
Synthetik (30 °C)40-50 LHöherer Wasserstand für weniger Reibung
Wolle / Feinwäsche45-55 LMehr Wasser zum Schutz der Fasern, weniger Drehung
Schnell (15-30 Min.)30-40 L

Kurzer Zyklus, ein einziger Spülgang, reduzierte Beladung empfohlen

Vorwäsche + Wäsche70-90 L

Verdoppelt den Verbrauch — außer bei stark verschmutzter Wäsche vermeiden

Die Vorwäsche ist das wasserintensivste Programm, da sie vor dem eigentlichen Waschen einen kompletten Befüll- und Abpumpzyklus hinzufügt. Vermeiden Sie sie, außer bei stark verschmutzter oder stark verfleckter Wäsche — eine manuelle Vorbehandlung (Einweichen, Fleckentferner) ist wassersparender.

Stromverbrauch: wie viele kWh pro Zyklus?

Hier spielt die Temperatur die entscheidende Rolle. Das Erhitzen des Wassers macht etwa 80 % des Stromverbrauchs eines Waschzyklus aus. Der Motor (Drehung der Trommel), die Abwasserpumpe und die Elektronik verbrauchen nur die restlichen 20 %.

Nach Waschtemperatur

Stromverbrauch einer Waschmaschine nach Waschtemperatur

TemperaturkWh pro ZyklusStromkosten (bei 0,25 €/kWh)Relativer Index
Kalt (20 °C)0,15-0,20 kWh0,04-0,05 €1× (Referenz)
30 °C0,30-0,50 kWh0,08-0,13 €
40 °C0,50-0,70 kWh0,13-0,18 €
60 °C0,90-1,20 kWh0,23-0,30 €5-6×
90 °C1,50-2,00 kWh0,38-0,50 €8-10×

Die Schlussfolgerung ist eindeutig: von 60 auf 30 °C herunterzugehen halbiert oder drittelt den Stromverbrauch. Das ist der einfachste und wirkungsvollste Schritt, um die mit dem Waschen verbundene Energierechnung zu senken. Um den tatsächlichen Verbrauch Ihrer Maschine über 1 Monat zu messen, stecken Sie ein Strommessgerät für die Steckdose zwischen Wandsteckdose und Waschmaschine — es summiert die kWh und berechnet die Jahreskosten.

💡

Warum dienen 80 % der Energie dem Erhitzen des Wassers?

Wasser hat eine sehr hohe Wärmekapazität (4,18 J/g·°C). Um 50 Liter von 15 °C (Temperatur des Leitungswassers) auf 60 °C zu erhitzen, müssen etwa 2,6 kWh thermische Energie aufgebracht werden. Der elektrische Heizstab der Waschmaschine hat einen Wirkungsgrad von 90-95 %, was 2,7-2,9 kWh an elektrischer Energie ergibt. Bei 30 °C wird nur von 15 auf 30 °C erhitzt (15 °C Differenz statt 45 °C), also dreimal weniger Energie.

Das Eco-Programm: ein echter Hebel

Das Eco-Programm (bei neueren Maschinen auch „Eco-Zyklus 40-60” genannt) wäscht bei einer niedrigeren effektiven Temperatur (oft 25-35 °C) über eine längere Dauer (2-3 Stunden statt 1-1,5 h). Die Idee: die niedrigere Temperatur durch eine längere Einwirkzeit des Waschmittels und eine längere mechanische Bewegung ausgleichen.

Tatsächliche Ersparnis: 30 bis 50 % weniger Strom pro Zyklus im Vergleich zum Standardprogramm bei 40-60 °C. Auch der Wasserverbrauch ist leicht reduziert (Optimierung der Spülgänge).

Grenze: das Eco-Programm eignet sich nicht für stark verschmutzte Wäsche, hartnäckige Flecken oder Wäsche, die eine thermische Desinfektion erfordert (Laken von Kranken, Babywäsche). Für diese Fälle bleibt ein Zyklus bei 60 °C notwendig.

Tatsächliche Jahreskosten: die vollständige Rechnung

Was kostet Ihre Waschmaschine an Wasser und Strom tatsächlich pro Jahr? Hier die detaillierte Rechnung für einen durchschnittlichen deutschen Haushalt im Jahr 2026.

Annahmen

  • Häufigkeit: 220 Zyklen pro Jahr (leicht über dem Durchschnitt von 200 Zyklen, Quelle ADEME)
  • Verteilung: 60 % bei 30-40 °C, 30 % bei 60 °C, 10 % kalt
  • Maschine: Waschmaschine 7-8 kg, Klasse B (Mittelklasse 2024-2026)
  • Preise 2026: Strom 0,25 €/kWh (regulierter Tarif), Wasser 4,50 €/m³ (Landesdurchschnitt)

Aufschlüsselung der Kosten

Jahreskosten Wasser + Strom einer Haushaltswaschmaschine (220 Zyklen)

PostenJahresverbrauchJahreskosten
Wasser10.000-12.000 L (10-12 m³)45-54 €
Strom120-170 kWh30-43 €
Waschmittel220 Dosen33-66 €
Wartung (Entkalkung, Reinigung)10-20 €
Gesamt pro Jahr118-183 €

Rechnet man die Abschreibung der Maschine hinzu (450-800 € über 10 Jahre, also 45-80 € pro Jahr), liegen die Gesamtbesitzkosten einer Haushaltswaschmaschine zwischen 160 und 260 € pro Jahr.

Waschtemperatur: die Auswirkung in Zahlen

Die Waschtemperatur ist der wichtigste Faktor für den Stromverbrauch. Hier die konkrete Auswirkung jeder Stufe.

30 °C — Der Standard für den Alltag

Verbrauch: 0,30-0,50 kWh pro Zyklus.

Ausreichend für leicht bis mäßig verschmutzte Alltagswäsche: T-Shirts, Hemden, Jeans, synthetische Unterwäsche. Moderne Waschmittel sind dank Enzymen (Proteasen, Lipasen, Amylasen), die bei niedriger Temperatur wirken, so formuliert, dass sie bereits ab 20-30 °C effektiv sind.

40 °C — Der Kompromiss

Verbrauch: 0,50-0,70 kWh pro Zyklus.

Guter Kompromiss für mäßig verschmutzte Wäsche, Buntwäsche und Synthetik. Es ist die „Standard”-Temperatur vieler Programme. Der Mehrverbrauch gegenüber 30 °C ist moderat (~+50 %), der Gewinn an Sauberkeit bei leichten Flecken spürbar.

60 °C — Die Desinfektion

Verbrauch: 0,90-1,20 kWh pro Zyklus.

Notwendig für Bettwäsche, Handtücher, Babywäsche, Wäsche von Kranken und stark verschmutzte Wäsche. 60 °C beseitigt den Großteil der Bakterien und Hausstaubmilben. Es ist außerdem die empfohlene Temperatur für die regelmäßige Entkalkung der Trommel (ein Leerzyklus pro Monat).

90 °C — Die Ausnahme

Verbrauch: 1,50-2,00 kWh pro Zyklus.

Reserviert für Extremfälle: Desinfektion nach ansteckenden Krankheiten, Bekämpfung von Bettwanzen, stark verfleckter Wäsche, die allen anderen Behandlungen widersteht. Die meisten Haushalte benötigen dieses Programm nie. Der Strom-Mehrverbrauch ist beträchtlich: etwa fünfmal so viel wie ein Zyklus bei 30 °C.

🌡️

30 °C reichen in 80 % der Fälle

Laut ADEME können 80 % der Haushaltswäsche bei 30 °C gewaschen werden, ohne sichtbaren Sauberkeitsverlust, sofern ein hochwertiges Waschmittel verwendet und die Maschine nicht überladen wird. Würde jeder Haushalt im Schnitt von 40 auf 30 °C wechseln, läge die kollektive Ersparnis in der Größenordnung von 1,5 TWh pro Jahr — das entspricht der Jahresproduktion eines kleinen Kraftwerks.

Professioneller Waschsalon vs. Haushaltsmaschine: das Verhältnis pro kg

Der reine Vergleich (Liter pro Zyklus, kWh pro Zyklus) sagt nicht alles aus. Das maßgebliche Kriterium ist der Verbrauch pro Kilogramm gewaschener Wäsche.

Verbrauchsvergleich pro kg: Haushaltsmaschine vs. professioneller Waschsalon

KriteriumHaushaltsmaschine (7 kg)Waschsalon prof. (11 kg)Waschsalon prof. (18 kg)
Wasser pro Zyklus50 L60 L80 L
Wasserersparnis pro kg vs. Haushalt~20 % weniger~40 % weniger
Strom pro Zyklus (40 °C)0,6 kWh1,0 kWh1,4 kWh
Energieersparnis pro kg vs. HaushaltVergleichbar~10 % weniger
SpülqualitätKorrektÜberlegenÜberlegen

Die professionellen Maschinen im Waschsalon sind für intensiven Betrieb und ein optimiertes Wasser-/Energieverhältnis pro Kilogramm ausgelegt. Ihre größere Trommel ermöglicht eine bessere Durchmischung (weniger Zyklen für dieselbe Wäschemenge) und ein effizienteres Spülen.

Besonders deutlich ist der Vorteil bei großen Teilen: eine Bettdecke für 2 Personen (3-4 kg) lässt in einer Haushaltsmaschine von 7 kg kaum Platz zur Durchmischung. Dieselbe Bettdecke in einer 18-kg-Maschine profitiert von einem weit besseren Wasser- und Platzverhältnis — daher ein effizienteres Waschen und Spülen in einem einzigen Zyklus.

Energielabel: das neue System verstehen

Seit März 2021 werden Waschmaschinen nach einer neuen Skala von A bis G gekennzeichnet (ohne die alten Klassen A+, A++, A+++, die das frühere System unleserlich gemacht hatten).

🟢

Klasse A (dunkelgrün)

Die sparsamsten. Etwa 50 kWh/100 Zyklen und 45-50 L/Zyklus. 2026 sehr selten — nur einige Spitzenmodelle. Mehrkosten beim Kauf von 200-400 € gegenüber Klasse C.

🟡

Klasse B-C (gelb-grün)

Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis 2026. Etwa 55-75 kWh/100 Zyklen und 48-55 L/Zyklus. Die Mehrheit der verkauften Modelle liegt in diesem Bereich. Gute Energieeffizienz zu vernünftigem Preis.

🟠

Klasse D-E (orange)

Einsteiger- oder ältere Maschinen. 80-100 kWh/100 Zyklen und 55-65 L/Zyklus. Der jährliche Energie-Mehraufwand (20-40 €) macht einen Austausch in 5-7 Jahren rentabel, falls Ihre Maschine in diese Kategorie fällt.

🔴

Klasse F-G (rot)

Sehr alte oder sehr günstige Maschinen. Über 100 kWh/100 Zyklen und über 70 L/Zyklus. Austausch empfohlen — die jährliche Ersparnis (40-60 €) amortisiert den Kauf eines Modells der Klasse B-C schnell.

Das Energielabel gibt außerdem den Geräuschpegel in Dezibel an (im Betrieb und beim Schleudern), die Dauer des Eco-Zyklus und den genauen Wasserverbrauch pro Zyklus. Es ist die zuverlässigste Quelle, um Modelle untereinander zu vergleichen.

Umweltbelastung: über die Rechnung hinaus

Der Verbrauch einer Waschmaschine hat eine Umweltwirkung, die über die finanziellen Kosten hinausgeht. Hier die Größenordnungen für einen durchschnittlichen Haushalt.

CO2-Fußabdruck

  • Ein Zyklus bei 40 °C: etwa 0,3-0,5 kg CO2 (Strom + Wasser + Waschmittel)
  • Ein Zyklus bei 60 °C: etwa 0,6-0,8 kg CO2
  • Pro Jahr (220 Zyklen): etwa 80-130 kg CO2

Der CO2-Fußabdruck des Waschens hängt stark vom Strommix ab: In Ländern mit weitgehend dekarbonisiertem Strom (Atom + erneuerbare Energien) ist er 3- bis 4-mal niedriger als in einem Land mit kohlebasiertem Strom. Der wichtigste verbleibende Emissionsposten ist die Herstellung des Waschmittels (Petrochemie, Tenside, Verpackung) sowie die Abwasseraufbereitung.

Mikroplastik

Jeder Waschzyklus setzt Textil-Mikrofasern ins Abwasser frei — zwischen 700.000 und 12 Millionen Mikrofasern pro Zyklus, je nach Gewebeart. Synthetische Textilien (Polyester, Nylon, Acryl) sind die Hauptverursacher. In neueren Maschinen integrierte Mikroplastikfilter oder Waschbeutel (Typ Guppyfriend) reduzieren diese Verschmutzung um 80 bis 90 %.

Wasser: eine Ressource unter Druck

10.000 bis 15.000 Liter Wasser pro Jahr fürs Waschen, das entspricht 75 bis 115 Badewannen. In Dürreperioden (zunehmend häufiger) zählt jeder Liter. Die wirksamsten Maßnahmen: systematisch volle Beladung, Eco-Programm und der Austausch alter Modelle gegen Maschinen mit geringem Wasserverbrauch.

5 konkrete Maßnahmen zur Senkung des Verbrauchs

Temperatur senken — von 60 auf 30 °C zu wechseln senkt den Stromverbrauch um 60 %. Das ist Maßnahme Nr. 1.

Maschine füllen — eine zu 80-90 % befüllte Maschine halbiert den Verbrauch pro kg gegenüber einer halben Beladung.

Eco-Programm nutzen — 30-50 % Stromersparnis. Länger, aber genauso wirksam für leicht verschmutzte Wäsche.

Regelmäßig entkalken — Kalk auf dem Heizstab erhöht die Heizdauer und den Verbrauch. Ein Leerzyklus mit weißem Essig oder Percarbonat jeden Monat.

Waschmittel richtig dosieren — eine Überdosierung erfordert mehr Spülgänge, also mehr Wasser.

Fehler, die den Verbrauch erhöhen

  • Bei halber Beladung waschen — die Maschine verbraucht fast so viel Wasser und Energie wie bei voller Beladung, aber für die halbe Wäschemenge.
  • Alles bei 60 °C waschen — nur Bettwäsche, Handtücher und stark verschmutzte Wäsche erfordern 60 °C. Alltagswäsche wäscht man bei 30 °C.
  • Systematisch die Vorwäsche nutzen — sie verdoppelt den Wasserverbrauch. Behandeln Sie Flecken von Hand vor dem Waschen vor.
  • Die Entkalkung vernachlässigen — ein verkalkter Heizstab verbraucht bis zu 30 % mehr Strom, um dieselbe Wassermenge zu erhitzen.
  • Waschmittel überdosieren — überschüssiger Schaum erfordert zusätzliche Spülgänge. Halten Sie die empfohlene Dosierung je nach Wasserhärte ein.
  • Die Maschine zu Spitzenzeiten starten — bei Hoch-/Niedertarif kostet ein Zyklus zum Niedertarif (nachts, 23-7 Uhr) 20-30 % weniger Strom.

Zusammenfassung: Ihre Maschine in Zahlen

Eine Haushaltswaschmaschine der Klasse B-C im Jahr 2026, 220-mal pro Jahr bei gemischten Temperaturen (30-60 °C) genutzt, verbraucht etwa 11 m³ Wasser und 140 kWh Strom, bei Jahreskosten von 85 € (Wasser + Strom, ohne Waschmittel). Der Posten Waschmittel kommt mit 30-65 € pro Jahr hinzu, die Wartung mit 10-20 €.

Die Hebel zum Sparen sind klar: die Temperatur senken (am wirkungsvollsten), die Maschine füllen und das Eco-Programm nutzen. Für große Teile (Bettdecken, Vorhänge, Decken) bietet der professionelle Waschsalon ein besseres Verbrauchs-/kg-Verhältnis und garantiert dabei ein effizienteres Waschen und Spülen.

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Methodik und Quellen

Die externen Quellen (ADEME, EU-Verordnung 2019/2014, EDF) sind in den Frontmatter-Metadaten dieses Artikels dokumentiert.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Liter Wasser verbraucht eine Waschmaschine pro Zyklus?

Eine moderne Haushaltswaschmaschine (Klasse A oder B) verbraucht zwischen 40 und 60 Liter Wasser pro vollständigem Zyklus (Waschen + Spülen). Die sparsamsten Modelle kommen auf 36-40 Liter. Ältere Modelle (über 10 Jahre) können bis zu 80-100 Liter verbrauchen. Der genaue Verbrauch hängt vom gewählten Programm, vom Füllstand und von der Zahl der Spülgänge ab.

Wie viele kWh verbraucht eine Waschmaschine pro Zyklus?

Das hängt vor allem von der Temperatur ab. Bei 30 °C: etwa 0,3-0,5 kWh. Bei 40 °C: etwa 0,5-0,7 kWh. Bei 60 °C: etwa 0,9-1,2 kWh. Bei 90 °C: etwa 1,5-2,0 kWh. Das Erhitzen des Wassers macht 80 % des gesamten Stromverbrauchs eines Zyklus aus — deshalb ist die Temperatur der wirksamste Hebel zum Sparen.

Was kostet ein Waschgang im Jahr 2026?

Im Jahr 2026 kostet bei einem durchschnittlichen Strompreis von 0,25 €/kWh und einem Wasserpreis von 4,50 €/m³ ein Zyklus bei 40 °C etwa 0,30-0,40 € (Strom: 0,12-0,18 € + Wasser: 0,18-0,27 €). Ein Zyklus bei 60 °C kostet etwa 0,45-0,55 €. Rechnet man die Waschmittelkosten hinzu (0,15-0,30 € pro Dosis), ergibt sich ein Gesamtpreis von 0,45-0,85 € pro Zyklus.

Wie hoch ist der Jahresverbrauch einer Waschmaschine?

Für einen durchschnittlichen Haushalt (200-250 Zyklen pro Jahr) liegt der Jahresverbrauch zwischen 100 und 200 kWh Strom und 8.000 bis 15.000 Liter Wasser (8-15 m³). In Kosten ausgedrückt entspricht das etwa 25-50 € Strom und 36-68 € Wasser, also 60-120 € pro Jahr ohne Waschmittel und Wartung.

Spart das Eco-Programm wirklich Energie?

Ja, zwischen 30 und 50 % Strom weniger im Vergleich zum Standardprogramm bei gleicher Temperatur. Das Eco-Programm gleicht die niedrigere Temperatur durch eine längere Waschdauer aus (2-3 Stunden statt 1-1,5 h). Die Waschwirkung ist für wenig bis mäßig verschmutzte Alltagswäsche vergleichbar, reicht aber für hartnäckige Flecken oder stark verschmutzte Wäsche nicht aus.

Verbraucht der Waschsalon mehr oder weniger als eine Haushaltsmaschine?

Pro Kilogramm Wäsche ist eine professionelle Waschsalon-Maschine in der Regel effizienter. Profimaschinen (11-18 kg) verbrauchen pro Kilogramm 20 bis 30 % weniger Wasser und Energie als eine handelsübliche Haushaltsmaschine von 7 kg, dank optimierter Zyklen und der Effizienz bei der Verarbeitung größerer Beladungen. Der Vorteil wächst bei großen Teilen (Bettdecken, Vorhänge), bei denen die 18-kg-Maschine ihre Kapazität voll ausnutzt.

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