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Wäschetipps
Aktualisiert am
Von Laveries Speed Queen
11 Min. Lesezeit

Vorwäsche und Einweichen: wann und wie Sie sie nutzen

Vorwäsche in der Maschine und Einweichen von Hand: wann sinnvoll, Dauer, Mittel, häufige Fehler. Praxisleitfaden nach Wäscheart und Verschmutzung.

Vorwäsche oder Einweichen: wann Sie welche Methode verwenden

Die Vorwäsche (automatischer Maschinenzyklus, 10-15 Minuten) und das Einweichen (ruhendes Handbad, 30 Min. bis mehrere Stunden) sind zwei Techniken zur Vorbehandlung stark verschmutzter Wäsche. Die Vorwäsche ist praktisch, aber oberflächlich; das Einweichen wirkt besser bei hartnäckigen Flecken und Gerüchen. Wichtige Mittel: ** Natron** zum Desodorieren, ** Percarbonat** zum Aufhellen und Desinfizieren, Waschmittel in halber Dosis für die Vorwäsche in der Maschine. Keine der beiden Methoden ersetzt den vollständigen Waschgang.

Kurz gefasst

Vorwäsche = kurzer Zyklus in der Maschine — 10-15 Minuten Wasser + Waschmittel vor dem Hauptprogramm. Ideal für stark verschmutzte Wäsche ohne spezifische Flecken.

Einweichen = ruhendes Handbad — 30 Min. bis 4 Stunden mit passendem Mittel. Wirkt besser bei hartnäckigen Flecken und Gerüchen.

Natron zum Desodorieren — 2 EL pro Liter, kaltes Wasser, 30 Min. bis 2 Std. Verträglich mit allen Textilien und allen Farben.

Percarbonat zum Aufhellen — 1 EL pro Liter, lauwarmes Wasser 40 °C, 1 bis 4 Std. Nur für Weiß und farbechte Buntwäsche.

Nicht länger als 12 Std. einweichen — darüber hinaus bluten Farben aus, Fasern werden geschwächt und Bakterien vermehren sich.

So machen Sie eine Vorwäsche oder ein Einweichen

Um stark verschmutzte Wäsche zu behandeln, wählen Sie die Vorwäsche in der Maschine (kurzer Zyklus 10-15 Min. + Waschmittel vor dem Hauptprogramm) für täglich angesammelte, verschmutzte Wäsche, oder das Einweichen von Hand (30 Min. bis 4 Std., max. 12 Std.) für hartnäckige Flecken und Gerüche. Natron (2 EL/L) zum Desodorieren, Percarbonat (1 EL/L bei 40 °C) zum Aufhellen. Keine der beiden Methoden ersetzt den vollständigen Waschgang.

  1. Bestimmen Sie die Verschmutzungsart (allgemein = Vorwäsche / spezifischer Fleck = Einweichen).
  2. Für die Vorwäsche in der Maschine: füllen Sie die Kammer I mit einer halben Dosis Waschmittel.
  3. Für das Einweichen: 30 Min. genügen zum Desodorieren, 4 Std. für hartnäckige Flecken.
  4. Kaltes Wasser für Blut und Eiweiß, lauwarm (40 °C) für Fette.
  5. Starten Sie den Hauptzyklus sofort danach — nicht antrocknen lassen.

Im Waschsalon Speed Queen Toulouse / Blagnac stehen Maschinen mit 9 kg und 18 kg zur Verfügung, Waschmittel und Weichspüler sind im Preis inbegriffen (nichts mitbringen, automatische Dosierung). Vollständiger Zyklus Waschen 30 Min. + Trocknen 30 Min. = 60 Min.: praktisch, wenn eine große, stark verschmutzte Familienladung auf einmal behandelt werden muss, in einer Trommel, die groß genug zum gründlichen Spülen ist. Das Einweichen von Hand erledigen Sie am Vortag zu Hause und bringen die ausgewrungene Wäsche dann für den Schlusszyklus in den Waschsalon.

Vorwäsche und Einweichen: zwei Methoden, zwei Logiken

Vorwäsche und Einweichen verfolgen dasselbe Ziel — die Wäsche für den Hauptwaschgang vorzubereiten, indem hartnäckigster Schmutz gelöst wird —, funktionieren aber sehr unterschiedlich.

Die Vorwäsche in der Maschine

Die Vorwäsche ist ein Mini-Waschgang, der ins Programm Ihrer Maschine integriert ist. Wenn Sie die Option „Vorwäsche” aktivieren (oder ein Programm wählen, das sie enthält), führt die Maschine einen kurzen Zyklus (10-15 Minuten) mit Wasser und etwas Waschmittel vor dem Hauptprogramm aus.

So funktioniert es: Die Maschine füllt die Trommel mit Wasser (15-25 Liter je nach Modell), spült das Waschmittel aus Kammer I (Vorwäsche) ein, dreht die Trommel langsam 10-15 Minuten lang und pumpt dann das Schmutzwasser ab. Die Wäsche geht anschließend mit sauberem Wasser und sauberem Waschmittel in den Hauptzyklus.

Der Vorteil: Grober Schmutz (Schlamm, Staub, Essensreste, getrockneter Schweiß) wird mit dem ersten Wasser abgeführt. Der Hauptzyklus arbeitet daher an bereits teilweise gereinigter Wäsche, was das Endergebnis deutlich verbessert.

Die Grenze: 10-15 Minuten Bewegung im Wasser reichen nicht aus, um eingetrocknete Flecken oder chemische Verschmutzungen zu lösen. Die Vorwäsche wirkt gegen Oberflächenschmutz, nicht gegen tief sitzende Flecken.

Das Einweichen von Hand

Das Einweichen ist ein langes, ruhendes Bad in einem Gefäß (Schüssel, Becken, Badewanne) mit einem Reinigungsmittel. Die Wäsche bleibt 30 Minuten bis mehrere Stunden eingetaucht, solange das Mittel durch chemische Diffusion wirkt.

So funktioniert es: Das Einweichmittel (Natron, Percarbonat, Waschmittel, Essig) dringt durch molekulare Diffusion nach und nach in die Fasern ein. Es greift den Schmutz von innen an, indem es die chemischen Bestandteile der Flecken auflöst (Eiweiße, Fette, Pigmente, Kalk). Die Wirkung ist chemisch, nicht mechanisch — kein Schrubben nötig.

Der Vorteil: Die lange Kontaktzeit erlaubt dem Mittel, in der Tiefe auf Verschmutzungen zu wirken, die mechanische Bewegung allein nicht löst. Das Einweichen ist die Methode der Wahl bei Eiweißflecken (Blut, Milch, Ei), eingetrockneten Gerüchen und vergilbter Wäsche.

Die Grenze: Das Einweichen liefert keinerlei mechanische Wirkung. Die Wäsche muss danach unbedingt in der Maschine gewaschen werden, um vollständig sauber zu werden.

Vergleich zwischen Vorwäsche in der Maschine und Einweichen von Hand

MerkmalVorwäsche in der MaschineEinweichen von Hand
Dauer10-15 Minuten (automatisch)30 Min. bis 12 Std. (manuell)
HauptwirkungMechanisch (Drehung) + chemisch (Waschmittel)Chemisch (Diffusion des Mittels in die Fasern)
WirksamkeitOberflächenschmutz (Schlamm, Staub, Schweiß)Eingetrocknete Flecken, Eiweißflecken, hartnäckige Gerüche
Wasserverbrauch+15-25 L pro Zyklus5-15 L (Schüssel)
AufwandAutomatisch (Knopf an der Maschine)Manuell (Bad vorbereiten, Dauer überwachen)
Waschgang danach nötig?Ins Programm integriertJa, Maschinenwäsche zwingend

Wann Sie die Vorwäsche nutzen

Die Vorwäsche in der Maschine ist in bestimmten Situationen nützlich. Sie bei normaler Wäsche grundsätzlich zu aktivieren, verschwendet Wasser und Energie, ohne das Ergebnis zu verbessern.

Situationen, in denen die Vorwäsche sinnvoll ist

👷

Arbeitskleidung

Overalls, Arbeitsanzüge, Schürzen aus der Profiküche. Diese Kleidung sammelt Fett, Schlamm, Staub und Schweiß in erheblichen Mengen an. Die Vorwäsche führt den Großteil des Schmutzes vor dem Hauptzyklus ab.

Stark verschmutzte Sportwäsche

Schlammige Fußball-/Rugbytrikots, Trail-Bekleidung, Gartenkleidung. Schlamm und Erde verschmutzen das Waschwasser — die Vorwäsche führt sie mit dem ersten Wasser ab, damit der Hauptzyklus sauber arbeitet.

👶

Stark beschmutzte Kinderwäsche

Lätzchen, Bodys und mit Essen, Gras, Erde befleckte Kleidung. Kinder häufen oft mehrere Verschmutzungsarten auf einem einzigen Kleidungsstück an. Stark beschmutzte Babywäsche profitiert von einer Vorwäsche.

🏠

Stark verschmutzte Haushaltswäsche

Wischlappen, Küchentücher, Putztücher. Die Vorwäsche führt Reinigungsrückstände vor dem hygienischen Hauptwaschgang ab. Auch stark verschmutzte Handtücher nach langem Gebrauch profitieren davon.

Wann die Vorwäsche überflüssig ist

In den folgenden Situationen bringt die Vorwäsche keinen Nutzen — sie verlängert nur den Zyklus und verbraucht zusätzlich Wasser und Energie:

  • Normale, wenig verschmutzte Wäsche — Hemden, T-Shirts, Unterwäsche nach einem Bürotag. Das Normalprogramm genügt vollkommen.
  • Standard-BettwäscheBettlaken und Bezüge, die im empfohlenen Rhythmus (wöchentlich) gewechselt werden, brauchen keine Vorwäsche.
  • Empfindliche TextilienSeide, Wolle, Spitze. Der zusätzliche Zyklus fügt unnötigen mechanischen Verschleiß hinzu.

So aktivieren Sie die Vorwäsche

Bei den meisten modernen Maschinen wird die Vorwäsche über einen eigenen Knopf oder eine Option im Programmmenü aktiviert. Wichtige Punkte:

  1. Geben Sie das Waschmittel in die Kammer I — das ist die mit „I” oder „Vorwäsche” gekennzeichnete Kammer. Geben Sie etwa ein Drittel der normalen Dosis hinein. Der Rest kommt in die Kammer II (Hauptprogramm).
  2. Nicht überdosieren — zu viel Waschmittel in Kammer I erzeugt Schaum, der vor dem Hauptzyklus nicht ausgespült wird und die Gesamtwirkung mindert.
  3. Verträglichkeit prüfen — die Vorwäsche ist nicht bei allen Programmen verfügbar. Die Programme Wolle, Seide und Feinwäsche bieten diese Option in der Regel nicht.

Wann Sie das Einweichen nutzen

Das Einweichen ist die Technik der Wahl, wenn die Vorwäsche in der Maschine nicht ausreicht — bei tief sitzendem Schmutz, spezifischen Flecken und Geruchsproblemen.

Eiweißflecken (Blut, Milch, Ei)

Blut-, Milch-, Ei- und Erbrochenes-Flecken enthalten Eiweiße, die bei Hitze gerinnen — genau wie ein Ei, das in der Pfanne hart wird. Das Einweichen in kaltem Wasser (niemals lauwarm oder heiß) hält die Eiweiße in Lösung und lässt das Waschmittel sie nach und nach auflösen.

Vorgehen: kaltes Wasser + Flüssigwaschmittel (halbe Dosis) oder geriebene Marseille-Seife. Einweichen 1 bis 2 Stunden. Gelegentlich umrühren.

Vergilbte oder vergraute Wäsche

Das Vergilben weißer Wäsche entsteht durch die Ansammlung von Waschmittelrückständen, Kalk und Hautfett über viele Waschgänge hinweg. Das Einweichen in Percarbonat ist die wirksamste Methode, um das Weiß wiederherzustellen.

Vorgehen: lauwarmes Wasser (40-50 °C) + Percarbonat (2 EL pro Liter). Einweichen 2 bis 4 Stunden. Bei stark vergilbter Wäsche können Sie bis zu 8 Stunden verlängern. Sehen Sie sich unseren Ratgeber zum Aufhellen vergilbter Wäsche an.

Hartnäckige Gerüche

Eingetrockneter Schweißgeruch, Muffgeruch oder Feuchtigkeit widerstehen manchmal dem normalen Waschgang. Natron ist ein ausgezeichnetes Desodorierungsmittel, das die für schlechte Gerüche verantwortlichen Säuren neutralisiert.

Vorgehen: kaltes oder lauwarmes Wasser + Natron (2 EL pro Liter). Einweichen 30 Minuten bis 2 Stunden. Natron ist unbedenklich für Farben und alle Textilarten. Sehen Sie sich auch unseren Ratgeber zu Wäsche, die nach dem Waschen schlecht riecht an.

Stark verschmutzte Arbeitskleidung

Mechaniker-Overalls, Küchenschürzen, Bauarbeiterkleidung sammeln Fett, Öl, Staub und Schweiß in aufeinanderfolgenden Schichten an. Ein einfacher Maschinenzyklus, selbst mit Vorwäsche, reicht nicht immer aus.

Vorgehen: lauwarmes Wasser (40 °C) + Flüssigwaschmittel (normale Dosis) + 2 EL Natron pro Liter. Einweichen 2 bis 4 Stunden. Bei Fett- oder Schmieröl-Flecken geben Sie ein paar Tropfen Spülmittel hinzu.

Alte oder Vintage-Textilien

Alte Stoffe (Tischdecken von der Großmutter, alte Baumwoll-Nachthemden, Vintage-Haushaltswäsche) sind oft mit der Zeit vergilbt und durch das Alter geschwächt. Ein sanftes Einweichen frischt sie auf, ohne sie anzugreifen.

Vorgehen: lauwarmes Wasser (30-35 °C) + geriebene Marseille-Seife (1 EL pro Liter). Einweichen 1 Stunde. Verwenden Sie kein Percarbonat bei sehr alten Stoffen — die geschwächte Faser könnte der Oxidation nicht standhalten.

Die Einweichmittel: welches wählen

🧂

Natron

Desodorierungs- und sanftes Reinigungsmittel. pH 8,3 (leicht alkalisch). 2 EL/Liter. Verträglich mit allen Textilien und Farben. Beseitigt Gerüche, enthärtet hartes Wasser, löst leichten Schmutz. Vollständiger Natron-Ratgeber .

Percarbonat

Sauerstoffbasiertes Bleich- und Desinfektionsmittel. Setzt bei Kontakt mit heißem Wasser Wasserstoffperoxid frei. 1 EL/Liter ab 40 °C. Nur für Weiß und farbechte Buntwäsche. Vollständiger Percarbonat-Ratgeber .

🧴

Flüssigwaschmittel (halbe Dosis)

Vielseitiges Reinigungsmittel. Verwenden Sie die Hälfte der normalen Dosis im Einweichbad. Wirksam gegen fettigen Schmutz und Essensreste. Nach dem Einweichen gut spülen.

🧊

Weißer Essig

Natürlicher Entkalker und Weichmacher. 100 ml pro Liter Wasser. Löst eingelagerten Kalk, fixiert Farben (erster Waschgang), neutralisiert Waschmittelrückstände. Ratgeber zu weißem Essig .

🌡️

Temperatur je nach Mittel

Percarbonat

aktiviert sich erst ab 30-40 °C — in kaltem Wasser setzt es kein Wasserstoffperoxid frei und bleibt wirkungslos.

Natron

und

weißer Essig

sind bei jeder Temperatur aktiv. Bei Eiweißflecken (Blut, Milch, Ei) weichen Sie zwingend in kaltem Wasser ein — lauwarmes Wasser lässt die Eiweiße gerinnen und fixiert den Fleck.

Einweichdauer: nicht überschreiten

Die Einweichdauer ist ein kritischer Faktor. Zu kurz, und das Mittel hat keine Zeit zu wirken. Zu lang, und die Wäsche nimmt Schaden.

Empfohlene Einweichdauer nach Mittel und Verschmutzungsart

Mittel / SituationMindestdauerOptimale DauerAbsolutes Maximum

Natron (Desodorierung)

30 Minuten1-2 Stunden12 Stunden

Percarbonat (Aufhellen)

1 Stunde2-4 Stunden8 Stunden
Waschmittel (allgemeine Reinigung)30 Minuten30 Min.-1 Stunde2 Stunden
Eiweißflecken (kaltes Wasser)30 Minuten1-2 Stunden4 Stunden
Stark vergilbte Wäsche2 Stunden4-6 Stunden12 Stunden

Warum man nicht zu lange einweichen sollte

Übermäßiges Einweichen verursacht mehr Probleme, als es löst:

  • Ausbluten der Farben — selbst farbechte Färbungen geben nach mehreren Stunden im stehenden Wasser Pigmente ab. Das Risiko einer gegenseitigen Verfärbung steigt mit der Dauer.
  • Schwächung der Fasern — Naturfasern (Baumwolle, Leinen) saugen Wasser auf und quellen. Ein langes Quellen schwächt die innere Struktur der Faser und mindert ihre Zugfestigkeit.
  • Bakterienvermehrung — stehendes, lauwarmes Wasser ist ein idealer Nährboden für Bakterien. Nach 8-12 Stunden beginnt die Wäsche muffig zu riechen — genau das Gegenteil des Ziels. Anaerobe Bakterien (die sich ohne Sauerstoff im stehenden Wasser entwickeln) produzieren übel riechende Schwefelverbindungen.
  • Mittelrückstände — ein langes Einweichen in einer konzentrierten Waschmittellösung kann Rückstände in den Fasern hinterlassen, besonders bei dicken Textilien (Handtücher, Bettlaken). Diese Rückstände reizen empfindliche Haut und machen den Stoff steif.
  • Länger als 12 Stunden einweichen — die Fasern werden geschwächt, die Farben bluten aus, die Bakterien vermehren sich. Maximal 12 Std. für Weiß, 4 Std. für Buntwäsche.
  • In heißem Wasser einweichen — fixiert Eiweißflecken (Blut, Milch) und beschleunigt das Ausbluten der Farben. Kaltes Wasser ist für die meisten Einweichvorgänge sicherer.
  • Wäsche im Bad vergessen — ein Einweichen von 24 oder 48 Stunden (vergessen übers Wochenende) kann ein Kleidungsstück ruinieren. Stellen Sie sich eine Erinnerung.
  • Wolle oder Seide lange einweichen — höchstens 10 Minuten für diese empfindlichen Fasern. Darüber hinaus verfilzt Wolle und Seide verliert ihr Sericin.
  • Percarbonat und Essig mischen — der Essig (sauer) neutralisiert das Percarbonat (alkalisch). Zusammen verwendet heben sie sich gegenseitig auf. Wählen Sie das eine oder das andere.

Die Vorbehandlung mit Natron vor dem Waschen im Waschsalon

Die Profimaschinen in unseren Waschsalons bieten weder eine Einweichoption noch eine zugängliche Vorwäschekammer. Es gibt aber einen einfachen Trick für einen ähnlichen Effekt: die Vorbehandlung mit Natron.

Die Methode

  1. Bevor Sie zum Waschsalon aufbrechen, streuen Sie Natron direkt auf die schmutzigsten Stellen Ihrer Wäsche (Kragen, Achselbereich, sichtbare Flecken).
  2. Lassen Sie es 15-30 Minuten einwirken, während Sie Ihre Wäsche vorbereiten.
  3. Nehmen Sie die Wäsche so mit — Sie müssen das Natron nicht ausschütteln, es wird vom Waschgang aufgelöst und ausgespült.

Natron enthärtet das Wasser, neutralisiert Säuren (Schweiß, Gerüche) und löst Oberflächenschmutz. Kombiniert mit der Kraft der Profimaschinen (mehr Wasser, mehr mechanische Wirkung, professionelles Waschmittel) ist das ein wirksames Duo.

Der Vorteil des Wasservolumens im Waschsalon

Die Profimaschinen in unseren Waschsalons verbrauchen 50 bis 60 Liter Wasser pro Zyklus, gegenüber 15 bis 20 Litern bei einer Haushaltsmaschine. Dieses größere Volumen bietet einen natürlichen „Einweicheffekt”: Die Wäsche ist besser eingetaucht, der Schmutz wird besser verdünnt und das Spülen entfernt Rückstände wirksamer.

Bei stark verschmutzter Wäsche (Arbeitskleidung, schlammige Sportwäsche, Umzugs-Wäsche) ist ein Zyklus in der Profimaschine mit Vorbehandlung durch Natron oft genauso wirksam wie Einweichen + Waschen zu Hause, und deutlich schneller.

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Das größere Wasservolumen unserer Profimaschinen bietet eine Tiefenreinigung, selbst bei stark verschmutzter Wäsche. Unsere Waschsalons in Blagnac, Croix-Daurade und Montaudran sind 7 Tage die Woche geöffnet, professionelles Waschmittel inklusive, Zahlung kontaktlose Karte oder Bargeld. Sehen Sie sich unsere Preise an.

Praxisfälle: welche Behandlung für welche Wäsche

Vergilbte Bettlaken

Einweichen in Percarbonat (2 EL/Liter, Wasser bei 40-50 °C, 4 Stunden). Waschen bei 60 °C. Spektakuläres Ergebnis bei weißer Baumwolle. Bei Satin-Bettlaken sehen Sie sich unseren eigenen Ratgeber an.

Handtücher, die muffig riechen

Einweichen in Natron (3 EL/Liter, kaltes Wasser, 2 Stunden) zum Neutralisieren der Gerüche. Waschen bei 60 °C mit einer normalen Dosis Waschmittel. Bei hartnäckigen Fällen geben Sie 100 ml weißen Essig in die Weichspüler-Kammer.

Übel riechende Sportkleidung

Einweichen in Natron (2 EL/Liter, kaltes Wasser, 1 Stunde). Natron neutralisiert die organischen Säuren, die von den Schweißbakterien produziert werden. Waschen Sie anschließend normal. Einen vollständigen Ratgeber finden Sie unter Pflege von Sportkleidung.

Befleckte Lätzchen und Bodys (Baby)

Einweichen in kaltem Wasser + geriebener Marseille-Seife (1 EL/Liter, 1 Stunde). Marseille-Seife ist sanft zu empfindlicher Haut und wirksam bei Essensflecken. Waschen bei 40 °C.

Befleckte Tischdecken nach einer Mahlzeit

Einweichen in weißem Essig (100 ml/Liter, kaltes Wasser, 30 Minuten) bei Wein- und Obstflecken. Einweichen in Spülmittel (ein paar Tropfen pro Liter, lauwarmes Wasser, 30 Minuten) bei Fettflecken. Anschließend in der Maschine bei der üblichen Temperatur waschen.

Vorwäsche und Einweichen: die Zusammenfassung

Die Wahl zwischen Vorwäsche und Einweichen hängt von drei Faktoren ab: der Verschmutzungsart, der verfügbaren Zeit und dem Textil.

  • Oberflächenschmutz (Schlamm, Staub, leichter Schweiß) → Vorwäsche in der Maschine
  • Tief sitzende Flecken (Eiweiße, Pigmente) → kaltes Einweichen + Waschen
  • Hartnäckige Gerüche → Einweichen in Natron + Waschen
  • Vergilbte Wäsche → Einweichen in Percarbonat + Waschen bei 60 °C
  • Empfindliche Wäsche (Wolle, Seide) → sehr kurzes Einweichen (max. 10 Min., kaltes Wasser) oder gar nicht
  • Im Waschsalon → Vorbehandlung mit Natron vor dem Profizyklus

Vorwäsche und Einweichen sind keine Alltagsroutine. Es sind Werkzeuge, die man einsetzt, wenn der normale Waschgang nicht ausreicht — bei wirklich stark verschmutzter Wäsche, hartnäckigen Flecken oder anhaltenden Geruchsproblemen. Bei normaler Wäsche genügt ein gut eingestellter Normalzyklus mit der richtigen Waschmitteldosis und der richtigen Temperatur vollkommen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Vorwäsche und Einweichen?

Die Vorwäsche ist ein kurzer, automatischer Zyklus (10-15 Minuten), der ins Programm der Waschmaschine integriert ist. Sie nutzt etwas Waschmittel und Wasser, um groben Schmutz vor dem Hauptwaschgang zu lösen. Das Einweichen ist ein langes, ruhendes Bad (30 Minuten bis 12 Stunden) in einer Schüssel oder einem Becken, mit oder ohne Mittel. Die Vorwäsche ist praktisch, aber kurz; das Einweichen wirkt besser bei hartnäckigen Flecken, erfordert aber Handarbeit.

Wann sollte man die Vorwäsche nutzen?

Die Vorwäsche ist sinnvoll bei stark verschmutzter Wäsche (Arbeitskleidung, schlammige Sportsachen, stark beschmutzte Kinderwäsche) und bei Textilien, die einen zusätzlichen Zyklus vertragen. Bei normaler, wenig verschmutzter Wäsche ist sie überflüssig — sie verschwendet Wasser und Waschmittel ohne Nutzen. Setzen Sie sie ein, wenn die Wäsche sichtbaren Oberflächenschmutz aufweist (Schlamm, getrockneter Schweiß, Essensreste).

Wie lange sollte man Wäsche einweichen?

Die Dauer hängt von Verschmutzungsart und verwendetem Mittel ab. Kaltes Einweichen mit Natron: 30 Minuten bis 2 Stunden. Lauwarmes Einweichen mit Percarbonat: 1 bis 4 Stunden. Einweichen mit Waschmittel: 30 Minuten bis 1 Stunde. Überschreiten Sie nie 12 Stunden — darüber hinaus bluten Farben aus, Fasern werden geschwächt und im stehenden Wasser kann Schimmel entstehen.

In welche Kammer kommt das Waschmittel für die Vorwäsche?

Die Vorwäschekammer ist am Symbol I (oder einem einzelnen senkrechten Strich) im Waschmittelfach gekennzeichnet. Die Hauptkammer (Hauptwaschgang) trägt das Symbol II (oder zwei Striche). Wenn Sie die Kammern vertauschen, wird das Vorwäsche-Waschmittel während des Hauptwaschgangs eingespült und umgekehrt — die Vorwäsche läuft dann ohne Waschmittel.

Kann man Buntwäsche einweichen?

Ja, aber mit Vorsicht. Weichen Sie immer kalt ein (kaltes oder lauwarmes Wasser, niemals heiß) und begrenzen Sie die Dauer auf höchstens 1 Stunde. Trennen Sie dunkle von hellen Farben — auch beim Einweichen können empfindliche Färbungen ausbluten. Vermeiden Sie Percarbonat bei dunklen Farben (es kann die Töne aufhellen). Natron ist die sicherste Wahl für Buntwäsche.

Ersetzt das Einweichen das Waschen in der Maschine?

Nein, das Einweichen ersetzt das Waschen nicht. Es ist ein Vorbehandlungsschritt, der hartnäckigen Schmutz aufweicht und löst, aber es liefert weder die mechanische Wirkung der Trommel noch das ausgiebige Spülen eines vollständigen Zyklus. Die Wäsche muss nach dem Einweichen immer in der Maschine gewaschen werden, um vollständig sauber zu werden.

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